13 February 2026, 00:01

13. Februar: Von Münchner Tragödien bis zu globalen Machtwechseln

Ein Plakat für Harpers Februar-Event, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die auf Stühlen sitzen und Bücher halten, mit Text, der das Event beschreibt.

Was geschah am 13. Februar? - 13. Februar: Von Münchner Tragödien bis zu globalen Machtwechseln

13. Februar: Ein Datum zwischen Tragödie, Kultur und historischen Wendepunkten

Der 13. Februar war Schauplatz prägender Ereignisse in Politik, Kultur und tragischen Vorfällen. So erschütterte 2025 ein Autoangriff in München die Stadt – zwei Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Zugleich markiert das Datum die Geburtstage einflussreicher Künstler wie Sigmar Polke und Katja Lange-Müller sowie entscheidende Momente in Medien- und Wirtschaftsgeschichte.

1981 erwarb der Medienmagnat Rupert Murdoch die britische Tageszeitung The Times – ein Kauf, der den britischen Journalismus nachhaltig veränderte. Fünfzehn Jahre später, 1996, lösten die britischen Popstars von Take That mit ihrer überraschenden Trennungsschockwellen aus, besonders unter ihren jungen, überwiegenden weiblichen Fans.

Ebenfalls am 13. Februar 1986 vollzog sich mit der Übernahme von AEG durch Daimler-Benz die damals größte Unternehmensfusion Deutschlands. Der Deal erforderte kartellrechtliche Genehmigungen und markierte einen Wendepunkt in der deutschen Industriekonsolidierung.

2021 sprach der US-Senat den damaligen Präsidenten Donald Trump in seinem zweiten Amtsenthebungsverfahren frei. Die notwendige Zweidrittelmehrheit für eine Verurteilung verfehlte die Abstimmung – damit endete ein politisch hoch aufgeladenes Kapitel.

Gedenken sollte man auch an die deutsche Schlagersängerin Manuela, die 2001 verstarb und mit ihrer Musik das Genre nachhaltig prägte.

Mit Blick auf die Zukunft kündigte die Münchner Polizei für die Sicherheitskonferenz 2026 verschärfte Maßnahmen an. Geplant sind Großoperationen für Proteste, darunter eine Demonstration gegen das iranische Regime mit erwarteten 100.000 Teilnehmenden. Behörden nannten Straßensperren, Sicherheitszonen und einen erhöhten Personaleinsatz.

Der Münchner Autoangriff von 2025 bleibt eine schmerzhafte Erinnerung an plötzliche Gewalt im öffentlichen Raum. Die Sicherheitsvorkehrungen für 2026 hingegen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, Großproteste zu steuern. Der 13. Februar verbindet so historische Meilensteine mit aktuellen Herausforderungen – von Unternehmensfusionen bis zu kulturellen Umbrüchen.