1860 München holt 2:2 gegen Aachen – Haugens Comeback bringt neue Hoffnung
Elias FrankeMaskierter Mann Haugen kehrt zurück: 'Löwen' müssen sich erneut mit einem Unentschieden begnügen - 1860 München holt 2:2 gegen Aachen – Haugens Comeback bringt neue Hoffnung
1860 München erkämpft 2:2 gegen Alemannia Aachen – dritter Punkteteiler in Folge
In der 3. Liga gelang 1860 München ein 2:2-Unentschieden gegen Alemannia Aachen – das dritte Remis in Serie für die Sechzger. Gleichzeitig feierte Topscorer Sigurd Haugen nach 49-tägiger Pause wegen eines Kieferbruchs sein Comeback und verhalf der Mannschaft mit seiner Rückkehr zu dringend benötigter Dynamik.
Die Verletzung hatte sich der Norweger Ende September im Derby gegen den FC Ingolstadt (2:1) zugezogen. Sein Ausfall hinterließ eine spürbare Lücke im Angriff, hatte der Stürmer doch vor dem Rückschlag bereits sieben Tore in dieser Saison erzielt. Ohne ihn blieb die Mannschaft sieglos und verschärfte damit bestehende personelle Probleme im Kader.
Gegen Aachen kehrte Haugen auf den Platz zurück, begann zunächst auf der Bank und wurde in der 72. Minute eingewechselt. Mit einer Schutzmaske, die sein Sichtfeld leicht einschränkte, zeigte er sofort Wirkung: Er kreierte gefährliche Torchancen, kam selbst nahe am Torerfolg und verhalf seinem Team zu mehr Tempo – einer Mannschaft, die zuvor lange um die Kontrolle im Spiel gerungen hatte.
Vor Haugens Einwechslung hatte 1860 München mit unpräzisen Pässen und riskanten Entscheidungen zu kämpfen, die zu häufigen Ballverlusten führten und die Abwehr anfällig für Aacheners Konter machten. Trotz der wackligen Leistung rettete die Mannschaft am Ende einen Punkt und blieb damit ungeschlagen.
Nun richtet sich der Blick auf das nächste Spiel: ein Auswärtsduell gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart.
Haugens Rückkehr kommt für die Münchner zur rechten Zeit, um die Serie von Remis zu durchbrechen. Seine Präsenz auf dem Platz könnte entscheidend sein, um in Schlüsselmomenten die Oberhand zu behalten. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass der Stürmer vor dem Tor wieder seine volle Treffsicherheit findet – rechtzeitig für das Spiel in Stuttgart.






