14 January 2026, 18:55

1860 München kämpft mit Verletzungspech – und hält an Dulic fest

Ein Buchumschlag mit einem Mann in einem Fußballtrikot, der einen Fußball tritt, mit der Aufschrift "Värvall Fußballprogramm".

1860 München kämpft mit Verletzungspech – und hält an Dulic fest

TSV 1860 München steckt in einer wachsenden Verletzungskrise – fünf Leistungsträger fallen aus oder sind eingeschränkt. Gleichzeitig hat der Verein trotz der personellen und finanziellen Belastungen ein Transferangebot für Stürmer Sean Dulic abgelehnt. Geschäftsführer Manfred Paula bestätigte, dass im Winter keine Neuzugänge geplant sind – es bestehe jedoch eine geringe Chance, sollte sich die Lage unerwartet ändern.

Stand 13. Januar 2026 fehlen dem Team Kevin Volland, Florian Niederlechner, Thomas Dähne, Jesper Verlaat und Dulic. Topscorer Sigurd Haugen hat zwar das leichte Training wieder aufgenommen, wird aber nach einem Kieferbruch noch Wochen bis zur vollen Belastbarkeit benötigen. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke, die Mittelfeldspieler David Philipp nur teilweise schließen kann, da sein Spielprofil sich deutlich von Haugens unterscheidet.

Am Donnerstag hatte ein nicht namentlich genannter Zweitligist überraschend Anfrage nach Dulic gestellt, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft. Der Verein lehnte das Interesse umgehend ab, ohne weitere Details preiszugeben. Paula betonte später, dass die finanziellen Spielräume und die aktuelle Kadersituation Wintertransfers unwahrscheinlich machten – eine kleine Tür ließe man jedoch offen, falls sich die Notlage verschärfe. Die Entscheidung, Dulic zu halten, unterstreicht die Weigerung des Clubs, das Team in dieser schwierigen Phase weiter zu schwächen. Mit mehreren Stammkräften ausgefallen, ist 1860 München nun gezwungen, sich mit dem bestehenden Kader über die Runden zu retten.

Die Ablehnung der Transferangebote für Dulic zeigt, dass der Verein trotz Verletzungspech und Budgetzwängen an seinen Schlüsselspielern festhalten will. Haugens schrittweise Rückkehr gibt zwar Grund zur Hoffnung, doch das Team muss sich vorerst ohne mehrere erfahrene Akteure arrangieren. Winterneuzugänge bleiben unwahrscheinlich – es sei denn, die Situation spitzt sich in den kommenden Wochen weiter zu.