27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden
Philipp Koch27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden
Am 27. März 2026 wurden 27 Persönlichkeiten mit der höchsten Auszeichnung Baden-Württembergs geehrt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte im Stuttgarter Neuen Schloss den Verdienstorden des Landes an die Preisträger, die für ihre herausragenden Leistungen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen gewürdigt wurden.
Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg wurde zwar erst 2009 offiziell eingeführt, seine Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1975 zurück. Seitdem haben 2.103 Menschen diese Ehrung erhalten. Die Zahl der lebenden Träger ist jedoch auf maximal 1.000 begrenzt.
Die diesjährige Verleihung folgte der Tradition und fand in zeitlicher Nähe zum Baden-Württemberg-Tag am 25. April statt. Kretschmann betonte in seiner Rede die zentrale Bedeutung engagierter Bürger für die Demokratie. Die Ausgezeichneten bezeichnete er als Vorbilder für Einsatz und Gemeinsinn.
Jeder Preisträger erhielt eine vom Ministerpräsidenten unterzeichnete Urkunde sowie einen Ausweis, der den lebenslangen freien Eintritt in staatliche Museen und Kulturstätten gewährt. Die Geehrten dürfen zudem das Ordensabzeichen tragen – ein stilisiertes Kreuz mit einem Medaillon, das das Landeswappen zeigt, oder alternativ eine Rosette.
Vorschläge für die Auszeichnung können über Gemeindeverwaltungen, Landratsämter oder direkt an die Staatskanzlei eingereicht werden. Ein strenges Auswahlverfahren stellt sicher, dass nur Personen mit außergewöhnlichen Verdiensten berücksichtigt werden.
Die Preisträger von 2026 reihen sich damit in die Liste derer ein, die durch ihr Wirken das Land geprägt haben. Die Auszeichnung würdigt nicht nur ihr Engagement, sondern eröffnet ihnen auch dauerhaften Zugang zu den kulturellen Einrichtungen der Region. Die Feier unterstreicht einmal mehr, wie sehr Baden-Württemberg bürgerliches Engagement und öffentlichen Dienst schätzt.






