50 Jahre Wasserrettung Erding: Wie Freiwillige Leben retten und Tradition bewahren
Finn Herrmann50 Jahre Wasserrettung Erding: Wie Freiwillige Leben retten und Tradition bewahren
50 Jahre professionelle Wasserrettung: Erding feiert Jubiläum
Die Wasserrettung Erding blickt auf ein halbes Jahrhundert professioneller Einsatzarbeit zurück. Die Organisation, die mittlerweile in der siebten Generation von Freiwilligen geführt wird, sorgt weiterhin an zwei zentralen Standorten für die Sicherheit der Badegäste. Allein im vergangenen Jahr rückte das Team zu über 100 Notfällen aus und führte Dutzende Rettungseinsätze durch.
Mit 426 Mitgliedern – davon 191 aktiv – legt die Gruppe großen Wert auf Ausbildung: Sie bietet Schwimm- und Rettungsschwimmerkurse an und verzeichnet tausende Stunden in der Jugendarbeit sowie im öffentlichen Sicherheitsdienst.
Vor 50 Jahren gegründet, stellt die Wasserrettung Erding seit 75 Jahren die Badeaufsicht im städtischen Freibad und seit 56 Jahren am Kronthaler Weiher sicher. 2024 leisteten die Ehrenamtlichen an beiden Standorten insgesamt 10.249 Überwachungsstunden, führten 72 Erste-Hilfe-Maßnahmen durch und waren siebenmal im Schnell-einsatz gefragt. Viele dieser Vorfälle hätten laut dem Vorsitzenden der Organisation vermieden werden können.
Im vergangenen Jahr beantwortete das Team 111 Notrufe und war über 1.600 Stunden im Einsatz. Darunter waren 27 schnelle Wasserrettungen, bei denen 11 Menschen und 13 Tiere gerettet wurden. Die Ausbildung blieb ein zentraler Schwerpunkt: 2024 fanden sechs Anfängerschwimmkurse und ein Rettungsschwimmerlehrgang statt.
Finanziell verzeichnete die Organisation 2025 Einnahmen von rund 130.000 Euro bei Ausgaben in Höhe von etwa 120.000 Euro, was eine Rücklage von rund 10.000 Euro hinterließ. Auch die Jugendarbeit war stark vertreten: 50 junge Mitglieder engagierten sich mit 6.734 Stunden im Laufe des Jahres.
Die Arbeit der Wasserrettung Erding umfasst Notfallhilfe, öffentliche Sicherheit und Gemeinschaftsausbildung. Dank ihrer langen Tradition und des kontinuierlichen Engagements der Freiwilligen bleibt der Schutz an den örtlichen Badeorten gewährleistet. Die stabile finanzielle Lage und die aktive Mitgliederschaft deuten darauf hin, dass die Organisation auch in den kommenden Jahren ihre wichtige Arbeit fortsetzen wird.






