24 March 2026, 00:03

66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch in den Alpen

Gruppe von Menschen, die eine schneebedeckte Piste im österreichischen Alpengebiet mit Bäumen, Pfählen, Flaggen und einer Hütte im Hintergrund hinunterskifahren, unter einem bewölkten Himmel mit sichtbaren Bergen.

66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch in den Alpen

Ein 66-jähriger Skitourengeher aus Bayern hat einen 25 Meter tiefen Sturz in ein Erdfallloch in Österreich überlebt. Der Vorfall ereignete sich, als er abseits der gesicherten Pisten im Gebiet von Leogang im Salzburger Land unterwegs war. Trotz des dramatischen Absturzes zogen Rettungskräfte den Mann mit nur einer Schulterverletzung in Sicherheit.

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Das Unglück geschah in alpinem Gelände, das für seine instabilen Karstformationen bekannt ist. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Österreich zwischen 15 und 20 Vorfälle im Zusammenhang mit Erdfällen registriert – vor allem in Regionen wie Tirol und Salzburg. Die genauen Zahlen bleiben unklar, da es keine zentrale Datenbank gibt, die solche Ereignisse erfasst.

Die Bergrettung Salzburg reagierte schnell und barg den Skifahrer mit einem Mannschaftszugsystem aus dem tiefen Loch. Sein Überleben ist bemerkenswert, bedenkt man die Höhe des Sturzes.

Erdfälle in den Alpen entstehen oft durch die Erosion von Kalkgestein unter der Oberfläche. Obwohl selten, bergen solche Einstürze ernsthafte Risiken für Freerider und Wanderer. Behörden warnen weiterhin vor den Gefahren in unmarkierten alpinen Gebieten.

Der Verunglückte wurde mit einer Schulterverletzung, aber ohne lebensbedrohliche Schäden ins Krankenhaus gebracht. Seine Rettung unterstreicht die Risiken des Skifahrens abseits der Pisten in karstgefährdeten Regionen. In den letzten fünf Jahren kam es in Österreichs Alpengebieten immer wieder zu ähnlichen Erdfall-Vorfällen.

Quelle