04 March 2026, 12:49

8.200. Mal auf der Bühne: Vagina-Monologe feiern Jubiläum in Mexiko-Stadt

Ein Mann und eine Frau in lila Kleidern führen Akrobatik auf der Bühne durch, wobei der Mann die Frau in seinen Armen hält, während das Publikum darunter eine schwarze Gardine und einen Bildschirm sieht.

8.200. Mal auf der Bühne: Vagina-Monologe feiern Jubiläum in Mexiko-Stadt

Eine besondere Aufführung der Vagina-Monologe fand kürzlich im Nuevo Teatro Libanés in Mexiko-Stadt statt. Die Vorstellung markierte die 8.200. Inszenierung des Stücks seit seiner Uraufführung im Jahr 1996. Auf der Bühne brachten Dalilah Polanco, Raquel Garza und Lorena D'La Garza den ikonischen Text erneut zum Leben.

Die Vagina-Monologe feierten ihre Premiere Off-Broadway in New York, geschrieben von Eve Ensler. Bis Anfang der 2000er-Jahre verbreitete sich das Stück im Rahmen der V-Day-Kampagnen in über 140 Länder. In mehr als 45 Sprachen übersetzt, sammelte die Produktion seitdem Millionen für Frauenrechtsorganisationen weltweit. Noch heute gehört das Werk zum festen Repertoire in Metropolen wie London, Paris, Berlin und Tokio sowie an Universitätsbühnen.

Die jüngste Aufführung in Mexiko-Stadt wurde von Jaime Matarredona inszeniert und von Morris Gilbert produziert. Das Ensemble umfasste Polanco, bekannt für ihren scharfen Witz und ihre markante Bühnenpräsenz, sowie Garza – berühmt für ihre Rolle als Tere la Secretaria –, die die Plattform nutzte, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu protestieren. Das Publikum, sowohl Frauen als auch Männer, reagierte mit Lachen und nachdenklichen Momenten.

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Das 26-jährige Erbe des Stücks wirkt fort: Es bricht weiterhin Tabus und eröffnet Debatten über weibliche Sexualität. Wöchentliche Vorstellungen finden jeden Donnerstag im Nuevo Teatro Libanés statt, gespielt von einem rotierenden Ensemble aus über 20 Schauspielerinnen.

Die 8.200. Aufführung unterstrich die anhaltende globale Wirkung des Stücks. Mit laufenden Shows in Mexiko-Stadt und Produktionen weltweit bleiben die Vagina-Monologe ein kultureller Bezugspunkt. Ihre Botschaft von Ermächtigung und offenem Dialog erreicht weiterhin neue Generationen.