80-Jähriger verliert sechsstellige Summe durch perfiden Liebesbetrug aus Kirgisistan
Elias FrankeLovescamming Betrug: 80-Jähriger Bayer sucht Liebe in Kirgistan - 80-Jähriger verliert sechsstellige Summe durch perfiden Liebesbetrug aus Kirgisistan
Ein 80-jähriger Mann aus Bayern hat in einem über zwei Jahre andauernden Liebesbetrug eine hohe sechsstellige Summe verloren. Die Betrügerin gab sich als hilfsbedürftige Frau aus und erbat unter falschen Vorwänden immer wieder finanzielle Unterstützung. Erst als das Opfer ins Ausland reiste, um seine vermeintliche Partnerin zu treffen, durchschaute es den Schwindel.
Der Betrug begann mit einer SMS aus Kirgisistan, in der sich die Absenderin als Frau ausgab, die dringend Geld für eine Operation benötige und gleichzeitig romantische Gefühle äußerte. In den folgenden zwei Jahren überwies der Mann mehrmals Geld ins Ausland – am Ende summierten sich die Zahlungen auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich.
Jede Bitte um Geld wurde mit einer neuen Ausrede begründet, sodass der Mann weiterhin von der Echtheit der Beziehung überzeugt blieb. Im September, nach einer weiteren Forderung, beschloss er schließlich, selbst nach Kirgisistan zu reisen. Vor Ort musste er feststellen, dass die Person, mit der er all die Zeit kommuniziert hatte, nie existiert hatte.
Der Fall zeigt, wie Betrüger gezielt Vertrauen und emotionale Bindungen ausnutzen, um an Geld zu kommen. Das Opfer, das den Schwindel nun erkannt hat, muss mit den finanziellen Folgen leben. Wie häufig solche Betrugsfälle in Deutschland vorkommen, ist nicht bekannt – die Behörden haben dazu keine Zahlen veröffentlicht.






