Acht nachhaltige Projekte stärken die Öko-Modellregion Landshut mit Fördergeldern
Philipp KochAcht nachhaltige Projekte stärken die Öko-Modellregion Landshut mit Fördergeldern
Acht ökologische Kleinprojekte in der Stadt und im Landkreis Landshut haben Fördergelder erhalten. Die Initiativen sollen das Regionalprogramm "Öko-Modellregion" stärken, indem sie lokale Landwirte und Erzeuger unterstützen. Jedes Projekt setzt auf nachhaltige Praktiken oder die Verbesserung des Direktvertriebs.
In Neufahrn erhielt Susanne Pompe Förderung für eine neue Kühleinheit in ihrem Betrieb, Susannes Lohnmosterei. Die Modernisierung ermöglicht eine effizientere Lagerung von Erzeugnissen. Gleichzeitig wurde auch das Bio-Schulessen-Projekt von Kathy Mühlebach-Sturm für Erstklässler in Landshut finanziell unterstützt. Damit sollen gesunde, regional produzierte Mahlzeiten für die jüngsten Schüler bereitgestellt werden.
Die Milchbauern Beate und Peter Oberhofer aus Bruckberg nutzen ihre Förderung, um einen Online-Shop aufzubauen. Damit wollen sie ihre Kundschaft über die lokalen Märkte hinaus erweitern. In der Nähe sicherte sich Christine Steckermeier vom Hof in Neufraunhofen Mittel für einen Doppelmesser-Mähwerk an – eine Investition, die ihre Grünlandbewirtschaftung verbessert.
Christian Mießlinger aus Pfeffenhausen beschafft sich mit den Geldern einen Kühlanhänger, um seinen Direktvertrieb zu optimieren. Die Einheit hält die Produkte während des Transports frisch. Carolin Widl vom Hof in Oberkübuch setzt hingegen auf Fleischverarbeitung: Ihr mobiles Schlachtgerät wurde bewilligt, was die Produktion vereinfacht und Transportwege verkürzt.
Die Familie Limmer in Wurmsham investiert in eine Sojaölpresse, um eigene Ernte selbst zu verarbeiten. Matthias Reichgruber aus Gerzen plant unterdessen die Eröffnung eines Hofladens. Die Förderung hilft ihm, den Direktverkauf seiner Erzeugnisse an Kunden vor Ort aufzubauen.
Die geförderten Projekte umfassen ein breites Spektrum an nachhaltigen Aufwertungen – von Kühltechnik bis zu mobilen Verarbeitungslösungen. Jede Initiative trägt zu den Zielen der Öko-Modellregion bei, indem sie Effizienz und regionale Wertschöpfungsketten stärkt. Die Mittel ermöglichen Landwirten und Erzeugern, ihre Betriebe zu modernisieren, ohne dabei umweltfreundliche Praktiken aus den Augen zu verlieren.






