ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent mehr
Elias FrankeADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent mehr
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, zeigen, dass deutliche Preisanpassungen anstehen – bei manchen Mitgliedern könnten die Beiträge um bis zu 20 Prozent steigen. Die Änderungen sollen voraussichtlich 2027 in Kraft treten, sofern sie auf der Hauptversammlung im Mai genehmigt werden.
Seit 2021 hatte der Verein die Beiträge nicht mehr angepasst. Doch steigende Betriebskosten zwingen nun zu einer Überprüfung der Preise. Zwar hat der ADAC keine genauen Zahlen veröffentlicht, doch aus geleakten Unterlagen gehen erhebliche Erhöhungen für alle Mitgliedschaftsstufen hervor.
Familientarife könnten um bis zu 55 Euro teurer werden, während Einzelmitgliedschaften mindestens 10 Euro mehr kosten werden. Besonders stark betroffen sind Premium-Mitglieder, die prozentual die höchsten Aufschläge hinnehmen müssen. Der ADAC bestätigte zwar den Anpassungsbedarf, wollte sich aber nicht zu konkreten Beträgen äußern.
Die geplanten Änderungen werden auf der Hauptversammlung im Mai offiziell beraten. Bei einer Zustimmung gelten die neuen Preise ab 2027. 2023 gab es keine Beitragserhöhungen, und auch für die kommenden Jahre wurden bisher keine weiteren Anpassungen angekündigt.
Die geplanten Steigerungen beenden eine sechsjährige Phase stabiler Mitgliedsbeiträge. Familien und Premium-Mitglieder müssen mit den höchsten Zusatzkosten rechnen. Die endgültigen Details werden nach der Abstimmung im Mai feststehen.






