ADFC bietet kostenpflichtige Fahrrad-Codierung gegen Diebstahl an – so funktioniert's
Philipp KochADFC bietet kostenpflichtige Fahrrad-Codierung gegen Diebstahl an – so funktioniert's
Fahrraddiebstahl bleibt ein hartnäckiges Problem für Radfahrer – doch ein neuer Sicherheitstermin will Abhilfe schaffen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet ein einzigartiges Codierungssystem an, das Diebe abschreckt und der Polizei die Rückgabe gestohlener Räder an ihre Besitzer erleichtert. Die Veranstaltung findet am 7. März in der Jahnhalle in Oberasbach statt, und zwar von 9:30 bis 13:00 Uhr.
Beim Workshop wird mit einem Nadelgraviergerät ein individueller Code in den Sattelrohr jedes Fahrradrahmens eingraviert. Diese dauerhafte Markierung wirkt wie eine Art "Tätowierung": Sie macht die Räder für Diebe weniger attraktiv und erleichtert die Identifizierung im Falle einer Wiederauffindung. Nicht alle Fahrräder kommen jedoch für die Gravur infrage – etwa Modelle aus empfindlichen Materialien oder Leihräder.
Eine Voranmeldung ist Pflicht. Teilnehmer erhalten eine Codierungsbestätigung, die zugleich als Laufzettel dient und später als "Fahrradpass" fungiert. Mitbringen sollten Radfahrer ihr Fahrrad, den Kaufnachweis, einen gültigen Personalausweis sowie eine Gebühr von 20 Euro (10 Euro für ADFC-Mitglieder).
Für Räder, die sich nicht mechanisch gravieren lassen, empfiehlt der ADFC alternative Registrierungsmöglichkeiten bei der Polizei. Zudem rundet ein Flohmarkt für Fahrräder das Programm des Tages ab.
Die Aktion bietet Radfahrern eine praktische Lösung gegen Diebstahl: Durch die individuelle Codierung will der ADFC die Sicherheit erhöhen und die Rückverfolgung gestohlener Räder vereinfachen. Die Veranstaltung verspricht somit sofortigen Schutz und langfristige Sicherheit für alle Teilnehmer.