10 January 2026, 14:06

Andreas Wellingers Kampf um die Rückkehr zur alten Stärke vor Mailand-Cortina

Ein Mann in Skiern springt in die Luft mit schneebedeckten Bergen und einer Flagge mit Text im Hintergrund und einem anderen Mann vor der Flagge, mit Text in der unteren linken Ecke angezeigt.

Andreas Wellingers Kampf um die Rückkehr zur alten Stärke vor Mailand-Cortina

Andreas Wellinger, ehemaliger Olympiasieger im Skispringen, steht vor einer schwierigen Saison. Der deutsche Athlet kämpft in den letzten Wettbewerben mit Formproblemen und belegte beim prestigeträchtigen Vierschanzentournee lediglich den 36. Platz. Trotz dieser Rückschläge hat er sich bereits einen Startplatz für die Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina gesichert.

Wellingers jüngste Auftritte lagen weit unter seinen Möglichkeiten. Bei der Vierschanzentournee verpasste er in allen vier Wettbewerben die Qualifikation für die zweite Runde. Einige führen dies auf die in dieser Saison eingeführten neuen Skianzüge zurück, die größere Athleten wie ihn möglicherweise benachteiligen.

Nationaltrainer Stefan Horngacher zeigt sich weiterhin überzeugt von Wellingers Fähigkeiten. Er betonte, dass das Team den 28-jährigen Springer keinesfalls aufgibt. Wellinger selbst dankte seinen Fans für die Unterstützung in dieser schwierigen Phase. Die nächsten Wettbewerbe in Mailand und Cortina, die Anfang Februar anstehen, bieten einen Neuanfang. Alle Athleten starten dort mit gleichen Chancen – für Wellinger eine Gelegenheit, wieder an alte Stärke anzuknüpfen.

Sein Olympiaticket für 2026 ist unabhängig von den aktuellen Leistungen bereits sicher. Die anstehenden Wettkämpfe in Italien werden zeigen, ob er seine jüngsten Probleme überwinden kann. Seine Leistungen dort könnten den Ton für den Rest der Saison angeben.