26 March 2026, 22:01

Arnika-Anbau wird für Landwirte zur lukrativen Goldgrube mit stabilen Erträgen

Eine kleine gelbe Arnica-Blume inmitten eines grasbewachsenen Feldes mit saftig grünen Blättern, der Hintergrund leicht unscharf, um die Blume hervorzuheben.

Arnika-Anbau wird für Landwirte zur lukrativen Goldgrube mit stabilen Erträgen

Markus Grundner hat mit dem Anbau von Arnika eine lukrative Nische entdeckt – einer Heilpflanze mit hoher Marktnachfrage. Bei seiner ersten Ernte erzielte er 300 Kilogramm pro Hektar, wobei er in den kommenden Jahren mit noch höheren Erträgen rechnet. Die lange Lebensdauer der Pflanze und stabile Verträge mit Abnehmern machen sie für Landwirte besonders attraktiv.

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Arnika ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu sechs Mal geerntet werden kann, bevor eine Neupflanzung nötig wird. Das reduziert den Pflegeaufwand und sichert gleichzeitig ein regelmäßiges Einkommen. Die Blüten werden zu Salben und Tinkturen verarbeitet, die wegen ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung geschätzt werden.

Grundner baut Arnika auf einem Teil seines 280 Hektar großen Betriebs an, neben anderen Kulturen. Die Pflanze gedeiht besonders gut auf gut durchlässigen, leicht sauren Böden mit niedrigem Phosphorgehalt und gleichmäßiger Feuchtigkeit. Im Gegensatz zur wild wachsenden Arnika – die in Deutschland unter Naturschutz steht – bieten gezüchtete Sorten Pharmaunternehmen eine zuverlässige Bezugsquelle.

Durch Vertragsanbau-Vereinbarungen erhalten Landwirte wie Grundner 100 Euro pro Kilogramm getrocknete Arnika. Das auf Nischenkulturen spezialisierte Unternehmen Eskusa arbeitet mit den Erzeugern zusammen und garantiert langfristige Abnahmeverträge. Dieser gesicherte Absatzmarkt ist ein entscheidender Vorteil und sorgt für stabile Einnahmen über Jahre hinweg.

Mit möglichen Erträgen von bis zu 500 Kilogramm pro Hektar bietet Arnika Landwirten eine hochwertige Alternative zu herkömmlichen Kulturen. Die heilende Wirkung der Pflanze und der Schutzstatus der Wildbestände machen den Anbau für die Pharmaindustrie unverzichtbar. Für Grundner und andere Landwirte ist diese Nischenkultur nicht nur eine finanzielle Absicherung, sondern auch eine langfristige Perspektive für die Landwirtschaft.

Quelle