23 February 2026, 20:05

Aschaffenburg plant Mahnmal für die Opfer des brutalen Messerangriffs im Schöntalpark

Eine Gruppe von Menschen steht feierlich vor einem mit Kerzen, Blumen und Plakaten geschmückten Denkmal, umgeben von Bäumen und Gebäuden mit Fenstern im Hintergrund, und gedenkt eines Dramas in Berlin, Deutschland.

Aschaffenburg startet Wettbewerb für Gedenkstätte - Aschaffenburg plant Mahnmal für die Opfer des brutalen Messerangriffs im Schöntalpark

Aschaffenburg plant Mahnmal für Opfer des Messerangriffs im Schöntalpark. Aschaffenburg bereitet ein Mahnmal zu Ehren der Opfer des Messerangriffs vor, der sich am 22. Januar 2025 im Schöntalpark ereignete. Der Stadtrat hat einen öffentlichen Gestaltungswettbewerb beschlossen, mit dem Ziel, einen Ort der Erinnerung, der Aufklärung und der Hoffnung zu schaffen – und nicht einfach ein klassisches Denkmal. Das Mahnmal wird an die Stelle erinnern, an der ein afghanischer Mann einen zweijährigen Jungen und einen 41-jährigen Mann erstach und vier weitere Personen verletzte. Die Behörden betonen, dass das Projekt auf Zusammenhalt und Zivilcourage ausgerichtet sein soll – nicht auf Angst oder Trauer. Der Angriff ereignete sich im Januar 2025, als ein 28-jähriger afghanischer Geflüchteter in einem Kinder- und Erwachsenenkreis im Schöntalpark mit einem Messer angriff. Zwei Menschen starben – ein Kleinkind und ein Mann –, vier weitere, darunter zwei Kinder und zwei Erwachsene, wurden verletzt. Der Täter wurde später wegen Schuldunfähigkeit aufgrund einer psychischen Erkrankung für nicht strafmündig erklärt und in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Bis Herbst 2025 wird Aschaffenburg den genauen Standort des Mahnmals festlegen. Der Stadtrat stimmte im Januar 2026 einstimmig für den Gestaltungswettbewerb und setzte ein Budget von 300.000 Euro fest. Die Fertigstellung ist für den 22. Januar 2028 geplant – dem dritten Jahrestag des Angriffs. Das Mahnmal soll als offener Raum der Besinnung, der Bildung und des gesellschaftlichen Austauschs dienen. Die Verantwortlichen betonen, dass es für Verantwortung, Solidarität und Menschlichkeit stehen soll. Begleitend zum Projekt sind Initiativen wie Workshops zu Zivilcourage für Jugendliche geplant, um diese Werte zu stärken. Das Mahnmal wird eine dauerhafte Antwort auf den Angriff von 2025 sein und Erinnerung mit einer zukunftsweisenden Botschaft verbinden. Mit einem Budget von 300.000 Euro und einem Fertigstellungstermin Anfang 2028 unterstreicht das Vorhaben Aschaffenburgs Engagement für Einheit und Widerstandsfähigkeit. Zusätzliche Programme werden die Bemühungen der Gemeinschaft unterstützen, Gewalt durch Bildung und Solidarität entgegenzuwirken.

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