Aserbaidschan und Goldman Sachs besiegeln neue Wirtschaftspartnerschaft in München
Philipp KochAserbaidschan und Goldman Sachs besiegeln neue Wirtschaftspartnerschaft in München
Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev traf sich am 14. Februar 2026 in München mit Jared Cohen, dem Präsidenten für globale Angelegenheiten bei Goldman Sachs. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Vertiefung der Beziehungen zwischen dem Finanzriesen und der aserbaidschanischen Wirtschaft – aufbauend auf einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit.
Goldman Sachs, eine der führenden globalen Finanzinstitutionen, arbeitet seit 2010 mit Aserbaidschan zusammen. Ein wichtiger Meilenstein war 2011 ein Kredit über 500 Millionen US-Dollar für die Erweiterung des Gasfelds Shah Deniz im Kaspischen Meer. Dieses Projekt stärkte die Gaslieferungen Aserbaidschans nach Europa und Georgien über die Südkaukasus-Pipeline.
Bei dem Treffen wurden bisherige Erfolge gewürdigt und neue Möglichkeiten ausgelotet. Beide Seiten betonten die Partnerschaft zwischen dem Staatlichen Ölfonds Aserbaidschans (SOFAZ) und Goldman Sachs. Zudem wurden Gespräche über eine Ausweitung der Zusammenarbeit in anderen Bereichen der aserbaidschanischen Wirtschaft geführt.
Das 1869 gegründete und in New York ansässige Unternehmen Goldman Sachs ist in über 40 Ländern tätig. Es verwaltet Vermögenswerte in Höhe von etwa 2,8 Billionen US-Dollar und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Investmentbanking, Wertpapiere und Vermögensverwaltung an.
Die Gespräche bestätigten die fortschreitende Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Goldman Sachs. Künftige Projekte könnten die Energie- und Finanzsektoren des Landes noch stärker in die globalen Märkte integrieren. Beide Seiten bekundeten Interesse an einer weiteren Vertiefung ihrer wirtschaftlichen Partnerschaft.