Bambergs Stadtpolitik entscheidet über Wohnkosten und Großprojekte in zwei Schlüssel-Sitzungen
Philipp KochBambergs Stadtpolitik entscheidet über Wohnkosten und Großprojekte in zwei Schlüssel-Sitzungen
Bambergs Stadtverwaltung hat für nächste Woche zwei zentrale Sitzungen angesetzt. Am Dienstag kommt der Finanzausschuss zusammen, gefolgt von einer vollständigen Sitzung des Stadtrats am Mittwoch. Beide Gremien befassen sich mit drängenden Themen – von den Wohnkosten bis hin zu großen städtischen Projekten.
Der Finanzausschuss tagt als Erster, am Dienstag, den 24. März, um 16:00 Uhr, im Großen Ratssaal des Rathaus am Maxplatz. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Aktualisierungsbericht zum Umbau des Maxplatz-Viertels sowie Beratungen über die Anmietung zusätzlicher Klassenzimmer. Zudem prüfen die Mitglieder den Antrag der Stadt für das Bundesprogramm "Lebendige Demokratie!" und erwägen, sich der kommunalen Verfassungsbeschwerde Münchens anzuschließen.
Am folgenden Tag, Mittwoch, trifft sich der Stadtrat um 16:00 Uhr im Hegel-Saal des Konzert- und Kongresszentrums. Die Stadträte beschäftigen sich mit dem qualifizierten Mietspiegel und den steigenden Wohnkosten sowie mit geplanten Änderungen der kommunalen Abstandsflächenverordnung. Weiterhin stehen Novellierungen der Satzung des Jugendamts und Neuberufungen für den Klimabeirat an. Zudem werden Vorschläge aus einer Bürgerversammlung vom Dezember 2025 diskutiert.
Beide Sitzungen werden die Bamberger Politik in den Bereichen Wohnen, Bildung und Bürgerbeteiligung prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten sich auf Mietpreisbremse, Schulinfrastruktur und die Rolle der Stadt in übergeordneten Rechtsstreitigkeiten auswirken. Die Verhandlungen sind öffentlich.






