Barrierefreier Umbau: Bis zu 16.720 Euro Förderung für Hausbesitzer jetzt möglich
Elias FrankeBarrierefreier Umbau: Bis zu 16.720 Euro Förderung für Hausbesitzer jetzt möglich
Hausbesitzer in Deutschland können nun finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbauten beantragen
Eigentümer erhalten Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme – höhere Beträge sind für Haushalte mit mehreren pflegebedürftigen Personen möglich. Ziel der Förderung ist es, Wohnungen frühzeitig an Mobilitätseinschränkungen anzupassen, bevor diese schwerwiegend werden.
Die Mittel decken ein breites Spektrum an Änderungen ab – von einfachen Anpassungen bis hin zu umfassenden Sanierungen. Wichtig: Antragsteller müssen die Förderung vor Baubeginn beantragen und die Umbaumaßnahmen sorgfältig planen.
Gefördert werden essentielle Barrierefreiheits-Lösungen wie Haltegriffe (Kosten: 100 bis 250 Euro pro Stück) oder barrierefreie Duschen (Preis: 4.000 bis 6.000 Euro). Weitere mögliche Maßnahmen sind das Entfernen von Türschwellen, die Verbreiterung von Türdurchgängen oder kleinere Änderungen an der Außenanlage.
Wer (noch) keinen offiziellen Pflegegrad hat, kann auf zinsgünstige Kredite zurückgreifen: Das KfW-Programm 159 finanziert barrierefreie Umbauten auch ohne Anspruch auf direkte Zuschüsse. Zudem bieten viele Bundesländer zusätzliche Hilfen an – etwa zinslose Darlehen oder Extra-Zuschüsse.
Experten raten, die Umbauten frühzeitig umzusetzen, bevor körperliche Einschränkungen zunehmen. Aktuell erhalten rund 860.000 Menschen in Deutschland Pflegegrad 1 – sie bekommen bis zu 131 Euro monatlich sowie die Barrierefreiheits-Förderung. Die Merz-Regierung prüft derzeit zudem Reformen in der Pflegeversicherung, um die Kosten langfristig zu senken.
Die Zuschüsse entlasten Haushalte spürbar: Bei mehreren Pflegebedürftigen sind bis zu 16.720 Euro Gesamtförderung möglich. Voraussetzung ist, dass alle Anträge vor Beginn der Bauarbeiten gestellt werden – für eine reibungslose Planung und Genehmigung.






