Bayern startet Handy-Sammelaktion für Recycling und globale Bildungsprojekte
Lara BauerBayern startet Handy-Sammelaktion für Recycling und globale Bildungsprojekte
Bayerische Initiative sammelt alte Handys und Tablets für Recycling und Bildungsprojekte
Eine neue Aktion in Bayern motiviert Bürgerinnen und Bürger, alte Handys, Smartphones und Tablets für das Recycling zu spenden. Die HandyAktion Bayern fördert nicht nur die umweltgerechte Entsorgung von Elektroschrott, sondern finanziert mit den Erlösen auch Umweltbildungsprojekte im Ausland. Sammelstellen – darunter eine in der Stadtbibliothek am Haidplatz – machen die Abgabe besonders einfach.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Mission EineWelt, JuRec IT und dem Sammelsystem "Freddy Datenfresser". Ziel ist es, die ökologischen und ethischen Probleme zu bekämpfen, die mit der Herstellung und Entsorgung von Mobilgeräten verbunden sind. Vor der Weiterverarbeitung werden alle gespendeten Geräte fachgerecht von persönlichen Daten gelöscht.
Die gesammelten Geräte werden sortiert und entweder generalüberholt, wiederverwendet oder recycelt. Wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Platin und Palladium werden zurückgewonnen und wiederverwertet. Nicht recycelbare Bestandteile werden umweltverträglich entsorgt.
Die durch die Aktion eingenommenen Mittel fließen in zwei zentrale Projekte: In Bayern wird das Programm "Eine Welt KiTa: fair und global" unterstützt. International kommen die Spenden Umweltbildungsinitiativen in Liberia und El Salvador zugute.
Die Kampagne bietet eine praktische Lösung, um alte Geräte loszuwerden und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Durch das Recycling von Materialien und die Finanzierung von Bildungsarbeit werden sowohl Umweltschäden als auch globale Ungleichheiten in der Elektronikproduktion angegangen. Interessierte können ihre nicht mehr benötigten Handys und Tablets an den eingerichteten Sammelstellen in der gesamten Region abgeben.






