08 March 2026, 04:01

Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum das Interesse schwindet

Ein Gesicht mit einer Krone darauf, umgeben von Text, der das Bayerische Bierfest in München, Deutschland, bewirbt.

Keine öffentliche Übertragung der WM in Bayerns größten Städten - Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum das Interesse schwindet

Bayerns fünf größte Städte werden 2026 keine offiziellen Public-Viewing-Veranstaltungen zur Fußball-WM ausrichten. Die Entscheidung folgt einem stetigen Rückgang des Interesses – selbst nach dem deutschen WM-Triumph 2014. Späte Anstoßzeiten und veränderte Sehgewohnheiten haben diesen Wandel zusätzlich beschleunigt.

Noch während der WM 2014 zogen Public Viewings in München große Menschenmengen an. Doch bereits 2016 ließ die Begeisterung nach, und für das Turnier 2022 in Katar fanden keine größeren öffentlichen Übertragungen mehr statt. Die letzte groß angelegte Veranstaltung für eine im Ausland ausgetragene WM datiert aus dem Jahr 2016.

Ein weiteres Problem sind die späten Spielzeiten bei der Fußball-WM 2026. Da die Spiele in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden, beginnen einige Partien erst um 22:00 Uhr Ortszeit. Dies hat bereits zu Verzögerungen bei Genehmigungen geführt – etwa für zwei Restaurants in Regensburg, deren Anträge auf Live-Übertragungen noch ausstehen.

Mittlerweile bieten viele Biergärten flächendeckend Public Viewing an, was den Bedarf an offiziellen Fanmeilen verringert. Zwar wird es diese Zonen weiterhin bei Heimturnieren geben, doch für Auslands-WMs sehen die Städte kaum noch Nutzen in der Organisation.

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Die Fußball-WM 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli statt und umfasst 48 Mannschaften in Nordamerika. Ohne offizielle Fanmeilen in Bayern werden sich die Fans auf Biergärten und private Locations verlassen müssen. Der Trend spiegelt einen grundlegenden Wandel wider, wie Großereignisse im Fußball heute verfolgt werden.

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