03 April 2026, 06:03

Bayerns Inflation sinkt auf 2,2 Prozent – doch nicht alle Preise fallen

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Stadtnamen, Flüsse und andere geografische Merkmale zu sehen sind, begleitet von erklärendem Text.

Inflation in Bayern sinkt leicht - Bayerns Inflation sinkt auf 2,2 Prozent – doch nicht alle Preise fallen

Inflation in Bayern leicht zurückgegangen

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Im Oktober 2024 hat sich die Inflation in Bayern leicht abgeschwächt und lag bei 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Rückgang ist vor allem auf sinkende Haushaltsenergiekosten zurückzuführen, die Preisanstiege in anderen Bereichen ausglichen. Von September auf Oktober stiegen die Verbraucherpreise dennoch um 0,3 Prozent.

Im September 2024 hatte die Inflationsrate im Freistaat noch bei 2,4 Prozent gelegen. Bis Oktober sank sie auf 2,2 Prozent – maßgeblich bedingt durch einen Rückgang der Haushaltsenergiekosten um 2,9 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate.

Nicht alle Ausgaben entwickelten sich jedoch gleich. Die Lebensmittelpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,0 Prozent und belasteten damit die Haushaltskassen weiter. Auch Pauschalreisen verteuerten sich deutlich: Hier lag der Anstieg bei 5,1 Prozent gegenüber Oktober 2023.

Trotz dieses gemischten Bildes blieb die Gesamtinflation niedriger als in den Vormonaten. Der Rückgang bei den Energiekosten spielte dabei eine entscheidende Rolle, um den Anstieg der Verbraucherpreise zu bremsen.

Aktuell liegt die Teuerungsrate in Bayern bei 2,2 Prozent – nach 2,4 Prozent im September. Während die Energiekosten sinken, treiben Lebensmittel und Reiseangebote die Preise weiter nach oben. Die aktuellen Zahlen deuten auf eine allmähliche Abkühlung des Preisanstiegs im Freistaat hin.

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