03 April 2026, 12:04

Bergretter im Leitzachtal finden entlaufenen Hund nach spektakulärer Suche

Schwarze und weiße Zeichnung einer Berglandschaft mit einem Hund im Vordergrund, umgeben von Bäumen und Felsen, und Text unten.

Bergretter im Leitzachtal finden entlaufenen Hund nach spektakulärer Suche

Ein Bergrettungsteam im Leitzachtal hat kürzlich nach einem entlaufenen Hund in der Nähe des Breitensteins gesucht. Sieben Retter:innen und ein Drohnenteam waren an dem Einsatz beteiligt, der schließlich erfolgreich endete. Das von Marinus Gruber geleitete Team hält sich dabei an klare Richtlinien, wann Tiere in Not unterstützt werden.

Das Bergrettungsteam Leitzachtal kommt nur dann Tieren zur Hilfe, wenn aktuell keine menschlichen Notfälle vorliegen. Diese Priorisierung stellt sicher, dass Menschenleben stets an erster Stelle stehen. Bei freien Kapazitäten wird das Team jedoch auch zu Tierrettungen alarmiert – häufig handelt es sich dabei um Kühe, Hunde oder Schafe.

In den vergangenen zwei Jahren verzeichneten drei der sieben Bergwachtstationen im Landkreis Miesbach Einsätze zur Tierrettung. Aus den öffentlichen Berichten der Bergwacht Bayern und örtlicher Feuerwehren geht hervor, dass Kühe mit 45 Prozent die meisten Fälle ausmachten, gefolgt von Hunden mit 30 Prozent sowie Schafen oder Ziegen mit 20 Prozent. Die meisten Vorfälle ereigneten sich auf Almweiden in der Nähe von Miesbach, Tegernsee und Schliersee.

Für Sonderfälle wie die jüngste Hundesuche erhebt das Team von den Besitzer:innen eine feste Gebühr. Der entlaufene Hund konnte schließlich gefunden werden – zur großen Erleichterung seiner Halterin.

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Der Einsatz zeigt, wie bereitwillig das Team Tieren hilft, sobald die Ressourcen es zulassen. Anwohner:innen der Region können zwar Unterstützung anfordern, müssen die Kosten jedoch selbst tragen. Solche Einsätze bleiben stets nachrangig – die Rettung von Menschen in den Bergen hat immer Vorrang.

Quelle