07 February 2026, 10:04

Betrüger täuschen Bankangestellte vor: Ältere Bayern verlieren tausende Euro

Eine alte Zeitungsannonce für die Abilene National Bank, die ein zentrales Bild einer Person und Text über die Dienstleistungen der Bank zeigt.

Betrüger täuschen Bankangestellte vor: Ältere Bayern verlieren tausende Euro

Ältere Bürger in Bayern fallen auf neue Betrugsmasche herein

In Bayern sind ältere Einwohner Opfer einer neuen Betrugswelle geworden. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus und bringen Menschen dazu, ihre Girokarten und PINs herauszugeben. Nach mehreren Vorfällen in Unterfranken und der Rhön in den vergangenen zwei Wochen warnt die Polizei nun die Bevölkerung.

Die Kriminellen rufen ihre Opfer an und geben sich als Mitarbeiter der Sparkasse oder einer anderen Bank aus. Sie behaupten, verdächtige Kontobewegungen festgestellt zu haben, und bestehen darauf, einen "Mitarbeiter" vorbeizuschicken, um die Karte zu überprüfen. Sobald sie im Besitz der Karte und der PIN sind, heben die Täter tausende Euro unbefugt ab.

In einigen Fällen melden sich die Betrüger erneut – diesmal geben sie sich als Polizisten aus. Sie fordern Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld und treiben so die Verluste der Opfer weiter in die Höhe.

Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt in den Fällen. Die Behörden raten dringend, die PIN niemals preiszugeben, die Karte nie an Fremde weiterzureichen und misstrauisch bei unerwarteten Anrufen zu sein. Wer Betrug vermutet, sollte umgehend die Karte sperren lassen und den Vorfall melden.

Die Masche hat den Opfern bereits mehrere tausend Euro gekostet. Die Polizei hat eine spezielle Hotline unter +49 931 457-1732 eingerichtet, über die Hinweise gemeldet werden können. Die Bürger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und die Identität von angeblichen Bankvertretern stets zu überprüfen.