Bundespolizei entdeckt illegale Waffen bei Grenzkontrollen in Schirnding
Elias FrankeBundespolizei entdeckt illegale Waffen bei Grenzkontrollen in Schirnding
Bundespolizei deckt bei Routinekontrolle am Grenzübergang Schirnding mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz auf
Bei einer standardmäßigen Kontrolle am Grenzübergang Schirnding hat die Bundespolizei am Sonntag mehrere Verstöße gegen das deutsche Waffenrecht aufgedeckt. Beamte stoppten zunächst ein Fahrzeug aus Augsburg, später einen tschechischen Fahrer – in beiden Fällen leiteten die Behörden strafrechtliche Ermittlungen ein. Die Vorfälle unterstreichen die konsequente Durchsetzung der strengen Waffengesetze in Deutschland.
Die Aktion begann am 1. Februar 2026 gegen 16:00 Uhr, als die Beamten einen Pkw mit einem Fahrer und drei Insassen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren überprüften. Im Fahrzeug fanden sie einen goldfarbenen Schlagring sowie zwei Softair-Pistolen, die dem Fahrer zugeordnet wurden. Wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht wurde umgehend ein Strafverfahren eingeleitet.
Kurz darauf wurde ein 36-jähriger Tscheche an derselben Kontrollstelle angehalten. Bei der Durchsuchung seines Wagens entdeckten die Beamten einen Elektroschocker, der sofort beschlagnahmt wurde. Auch gegen ihn wird nun wegen des illegalen Waffenbesitzes ermittelt.
Zwischen März 2025 und März 2026 registrierten die Behörden an deutschen Grenzübergängen rund 1.200 ähnliche Fälle. Die meisten betrafen Verstöße gegen das Waffenrecht, die im Rahmen gemeinsamer Einsätze des Bundeskriminalamts (BKA) und der Zollbehörden aufgedeckt wurden.
Den beiden Fahrern drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen unerlaubten Waffenbesitzes. Die Fälle reihen sich ein in eine wachsende Zahl von Kontrollen und Ahndungen an deutschen Grenzen im vergangenen Jahr. Die Behörden setzen die Überwachung und Sanktionierung von Verstößen gegen die strengen Waffenvorschriften weiterhin konsequent um.






