Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser mit vier undokumentierten Migranten an deutscher Grenze
Lara BauerBundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser mit vier undokumentierten Migranten an deutscher Grenze
Die Bundespolizei hat zwei italienische Männer am Grenzübergang Mittenwald–Scharnitz unter dem Verdacht des Menschenschmuggels festgenommen. Bei dem Vorfall wurden vier undokumentierte Personen – zwei kolumbianische Frauen und zwei peruanische Männer – ohne gültige Einreisedokumente nach Deutschland gebracht.
Die Festnahme erfolgte, nachdem Beamte die Fahrzeuge der Italiener bei einer Routinekontrolle angehalten hatten. In einem der Autos wurden zwei kolumbianische Frauen ohne die erforderlichen Reisedokumente entdeckt. Beide wurden wegen versuchten illegalen Grenzübertritts nach Deutschland angezeigt.
Im Fahrzeug des zweiten Italieners fanden die Beamten zwei peruanische Männer, die ebenfalls keine gültigen Einreiseerlaubnisse besaßen. Eine der beiden Personen wurde umgehend nach Österreich zurückgeführt. Der andere Fall wurde zur weiteren Prüfung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) überwiesen.
Die italienischen Fahrer durften ihre Fahrt fortsetzen, bleiben jedoch im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schleusung von Ausländern unter Beobachtung. Im vergangenen Jahr gab es keine weiteren dokumentierten Fälle, in denen italienische Staatsbürger mit ähnlichen Straftaten in Deutschland oder Österreich in Verbindung gebracht wurden.
Die vier Passagiere – zwei Kolumbianerinnen und zwei Peruaner – wurden je nach Einzelfall unterschiedlich behandelt. Ein Peruaner wurde nach Österreich zurückgeschickt, während der Fall des anderen an das BAMF weitergeleitet wurde. Die italienischen Fahrer wurden zwar vorläufig entlassen, stehen aber weiterhin im Fokus der laufenden Schleuserermittlungen.






