21 April 2026, 10:03

Bundeswehr will Reservisten bis 70 einsetzen – neue Strategie gegen Personalmangel

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder zu den Auswirkungen und Budgets von Militärpersonal enthalten.

Bundeswehr will Reservisten bis 70 einsetzen – neue Strategie gegen Personalmangel

Bundeswehrminister Boris Pistorius stellt am Mittwoch neue Reserve-Strategie vor

Die Pläne sehen vor, die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre anzuheben. Begründet wird dies damit, dass Menschen heute länger fit bleiben – eine praktische Lösung, um Personalengpässe zu überwinden.

Das für diesen Sommer geplante Reservistenstärkungsgesetz zielt darauf ab, die Fähigkeiten der Reservisten besser zu nutzen. Die Minister sind überzeugt, dass erfahrene Fachkräfte nicht vernachlässigt werden dürfen, besonders vor dem Hintergrund einer steigenden Rentenaltersgrenze. Aktuell sind rund 60.000 Reservisten eingeteilt, die genaue Gesamtzahl bleibt jedoch unklar.

Ein weiterer Punkt der Strategie ist die Abschaffung der freiwilligen Freistellung durch Arbeitgeber. Bisher können Unternehmen Einspruch einlegen, wenn Reservisten zu Übungen einberufen werden. Künftig soll dieses Recht entfallen, um sicherzustellen, dass Reservisten angemessen ausgerüstet werden und sinnvolle Ausbildungen erhalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Reformen richten sich an jüngere wie ältere Altersgruppen. Durch die Anhebung der Altersgrenze und optimierte Ausbildungsprogramme will das Ministerium Personalmangel entgegenwirken.

Konkret wird die Altersgrenze für Reservisten auf 70 Jahre erhöht und Arbeitgebern das Widerspruchsrecht entzogen. Reservisten sollen so weniger Hürden bei Ausbildung und Einsatz haben. Die Änderungen dienen der Stärkung der Reservekräfte angesichts anhaltender Rekrutierungsprobleme.

Quelle