Burger King vs. McDonald's: Wer zahlt bessere Gehälter in der Fast-Food-Branche?
Philipp KochBurger King vs. McDonald's: Wer zahlt bessere Gehälter in der Fast-Food-Branche?
Burger King und McDonald's bleiben zwei der größten Arbeitgeber der Fast-Food-Branche. Beide Ketten bieten Tausenden Jobs an – von Einstiegspositionen bis hin zu Führungsaufgaben. Doch ein genauerer Blick offenbart Unterschiede bei den Gehältern, insbesondere bei höher qualifizierten Mitarbeitenden.
Für Vollzeitkräfte fällt die Lohnlücke zunächst gering aus: Bei Burger King liegt das durchschnittliche Jahresbruttogehalt bei etwa 26.665 Euro, während McDonald's mit 27.040 Euro etwas besser zahlt. Beide Werte basieren auf dem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland von 12,82 Euro pro Stunde, der für viele Einstiegsjobs in beiden Unternehmen gilt.
Deutlich größer wird der Unterschied bei Führungspositionen. Restaurantleiter:innen verdienen bei Burger King im Schnitt 41.300 Euro jährlich, bei McDonald's sind es 44.400 Euro. Ähnlich verhält es sich bei Personalverantwortlichen: Hier zahlt Burger King durchschnittlich 52.800 Euro, McDonald's dagegen 55.600 Euro. Auch Softwareentwickler:innen kommen bei McDonald's besser weg – mit einem Durchschnittsgehalt von 30.900 Euro im Vergleich zu 27.900 Euro bei Burger King.
Neben den Gehältern bieten beide Unternehmen zusätzliche Leistungen. Mitarbeitende erhalten in beiden Ketten kostenlose Mahlzeiten, Rabatte sowie Zuschläge für Nachtschichten. Diese Extras sollen die Zufriedenheit und Bindung an den Arbeitgeber stärken.
Langfristig werden die Gehaltsunterschiede zwischen Burger King und McDonald's vor allem für Vollzeit-Führungskräfte und Fachkräfte spürbarer. Zwar orientieren sich beide an denselben Mindestlöhnen für Einstiegsjobs, doch McDonald's zahlt durchgehend mehr für höhere Positionen. Bei den Zusatzleistungen halten sich die Unterschiede hingegen in Grenzen.






