Bürgermeisterwahl in Bayerns kleinster Gemeinde endet überraschend ohne Sieger
Philipp KochEin Kandidat - Und doch eine Stichwahl in der kleinsten Gemeinde - Bürgermeisterwahl in Bayerns kleinster Gemeinde endet überraschend ohne Sieger
Bayerns kleinste Gemeinde wählte ihren Bürgermeister – mit nur einem offiziellen Kandidaten auf dem Stimmzettel
Armin Krämmer erhielt 47,7 Prozent der Stimmen und verfehlte damit die absolute Mehrheit. Eine Stichwahl am 22. März soll nun über das Endergebnis entscheiden.
Die Wahl verzeichnete eine ungewöhnlich hohe Beteiligung: Fast 80 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Obwohl Krämmer als einziger offizieller Bewerber antrat, erreichte er keine Mehrheit – 52,3 Prozent der Wähler entschieden sich stattdessen für einen der zahlreichen Stichwahlvorschläge.
Da kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, kommt es nun zu einer zweiten Runde. Krämmer tritt am 22. März erneut an, doch wer sein Gegenkandidat sein wird, steht noch nicht fest. Zum Redaktionsschluss lag die endgültige Liste der Stichwahlbewerber noch nicht vor.
Die Entscheidung über das Bürgermeisteramt in Bayerns kleinster Gemeinde fällt am 22. März. Dann müssen sich die Wähler zwischen Krämmer und mindestens einem Herausforderer aus den Stichwahlvorschlägen entscheiden. Ausschlaggebend wird sein, ob die hohe Wahlbeteiligung aus dem ersten Durchgang anhält.