Bürgerprotest in Ottobeuren stoppt Pläne für Windräder und Solarpark
Eine lokale Bürgerinitiative in Ottobeuren hat sich gegen Pläne für neue Projekte im Bereich erneuerbare Energien ausgesprochen. Die Gruppe Pro Natur Ottobeuren hat bereits über 500 Unterschriften von Anwohnern gesammelt, die sich Sorgen über die Auswirkungen von Windkraftanlagen und einem Solarpark machen. Ihre Petition wurde nun offiziell dem Stadtrat überreicht.
Die Kampagne entstand vor dem Hintergrund wachsender Bedenken gegen den geplanten Bau von Windrädern und einer großen Solaranlage in der Region. Jesse Corpus, Sprecher von Pro Natur Ottobeuren, bestätigte, dass sich die Initiative gegen beide Vorhaben ausspreche. Neben den lokalen Aktivitäten hat die Gruppe zudem eine Petition an den Landtag geschickt, um speziell die Pläne für den Solarpark anzufechten.
Während unklar bleibt, wie groß die Ablehnung in Ottobeuren selbst genau ist, stoßen ähnliche Proteste in Bayern und ganz Deutschland auf beträchtliche Resonanz in der Bevölkerung. So führten etwa 6.000 Einsprüche in der Mecklenburgischen Seenplatte zu Verzögerungen bei der Planung eines Windparks. In Vachdorf sammelten Bürger in einer weiteren Initiative 3.913 Unterschriften gegen 22 geplante Windräder.
Mit der Einreichung ihrer Forderungen beim Stadtrat setzt die Ottobeurer Gruppe ihren Kampf für eine Überprüfung der Pläne fort. Ihr Hauptziel bleibt, die Projekte zu stoppen oder zumindest zu ändern, bevor mit dem Bau begonnen wird.
Die mehr als 500 Unterschriften liegen nun dem Ottobeurer Stadtrat zur Prüfung vor. Zudem wird der Landtag die separate Petition gegen die Solaranlage begutachten. Die Entscheidung über diese Eingaben wird zeigen, ob die Pläne für erneuerbare Energien wie bisher umgesetzt werden.






