CD9 setzt Bandmitglied Fernando Alonso nach Chat-Skandal vorläufig aus
Finn HerrmannCD9 setzt Bandmitglied Fernando Alonso nach Chat-Skandal vorläufig aus
Die mexikanische Popband CD9 hat die Aktivitäten ihres Mitglieds Fernando Alonso nach einer viral gegangenen Kontroverse vorerst ausgesetzt. Ein geleaktes Privatgespräch soll zeigen, wie er eine Fan um intime Fotos gebeten haben soll. Alonso, der seit der Gründung der Band im Jahr 2013 dabei war, wies jede Schuld von sich, wird sich aber vorübergehend zurückziehen.
Die Band gab die Entscheidung zwei Tage nach seiner öffentlichen Stellungnahme bekannt. Die verbleibenden vier Mitglieder werden ihre geplanten Auftritte wie vorgesehen fortsetzen.
CD9 wurde am 2. April 2013 von Jos Canela, Alonso Villalpando, Alan Navarro, Bryan Mouque und Fernando Alonso gegründet. Fast elf Jahre lang baute die Gruppe eine treue Fangemeinde im Latin-Pop auf. Alonsos Name machte Anfang März Schlagzeilen, als ein privater Chat mit einer Fan online auftauchte und Vorwürfe wegen unangemessenen Verhaltens auslöste.
Am 5. März veröffentlichte Alonso eine Erklärung, in der er jede Form von Belästigung oder die Forderung nach Fotos bestritt. Er räumte ein, dass private Gespräche missverstanden werden könnten, und übernahm Verantwortung für sein Handeln. Gleichzeitig verurteilte er auf das Schärfste jede Form von Belästigung, Missbrauch oder Gewalt gegen Frauen.
Zwei Tage später kündigte CD9 Alonsos vorübergehenden Rückzug an. Die Band betonte, wie wichtig es sei, ihre Werte hochzuhalten, während sie ihre musikalische Reise fortsetze. Die verbleibenden Mitglieder – Alan, Alonso, Bryan und Jos – werden alle geplanten Verpflichtungen und Aktivitäten ohne Unterbrechung erfüllen.
Alonso wird die Zeit nutzen, um private Angelegenheiten zu klären, ohne dass weitere Details bekannt wurden.
CD9 wird vorerst als Quartett weitermachen und die bereits gebuchten Tourdaten sowie Projekte einhalten. Alonsos Zukunft in der Band bleibt ungewiss, während er sich vorübergehend zurückzieht. Die Gruppe bekräftigte ihr Bekenntnis zu Verantwortung und Respekt in allen künftigen Vorhaben.






