26 February 2026, 18:02

Chaos am Flughafen München: Passagiere sitzen stundenlang in Schnee-Chaos fest

Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Abflugtafel mit einem Banner, auf dem "Abgesagt wegen Klimakrise" steht, mit Gepäck und Gegenständen in Gestellen und einer beleuchteten Decke.

Verpflichtender Übernachtungsaufenthalt im Flugzeug - Kritik von der Feuerwehr - Chaos am Flughafen München: Passagiere sitzen stundenlang in Schnee-Chaos fest

Hunderte Passagiere saßen nach heftigen Schneefällen stundenlang in ihren Maschinen fest und mussten die Nacht auf dem Flughafen München verbringen. Der Vorfall eskalierte, als der Schnee den gesamten Flughafen lahmlegte und Flugzeuge nicht mehr bewegt werden konnten. Die Reisenden blieben über Stunden an Bord, ohne Zugang zu den Terminals oder deren Einrichtungen. Trotz der massiven Verzögerungen kam die Flughafenfeuerwehr – die über Treppenfahrzeuge für Notevakuierungen verfügt – zu keinem Zeitpunkt zum Einsatz, um die Passagiere zu unterstützen.

Feuerwehrleute erklärten im Nachhinein, sie hätten auf Anfrage sichere Evakuierungen und Transporte zu den Terminals organisieren können. Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, kritisierte scharf, dass die Feuerwehr nicht in die Bewältigung der Krise einbezogen wurde. Seine Äußerungen fielen in eine Phase wachsender Verärgerung über das Krisenmanagement.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Flughafen München und die Lufthansa kündigten eine gemeinsame Pressekonferenz an, um die Vorgänge zu erläutern. Eine offizielle Stellungnahme wurde erst am 20. Februar 2026 veröffentlicht – rund einen Tag nach dem Vorfall. Die verzögerte Informationspolitik verschärfte die Kritik an der Handhabung der Situation weiter.

Der Zwischenfall offenbart gravierende Lücken in der Notfallkoordination am Flughafen. Während Passagiere die Nacht in am Boden festgelegten Maschinen verbringen mussten, blieben spezialisierte Rettungskräfte ungenutzt. Nun gibt es Forderungen an die Verantwortlichen, die Abläufe zu überprüfen, um ähnliche Szenarien künftig zu vermeiden.