22 February 2026, 08:02

Chaos bei Bürgermeisterwahl: Hunderte erhalten falsche Stimmzettel per Post

Ein altes Dokument, wahrscheinlich ein Stimmzettel, mit Text und zwei Stempeln darauf.

Chaos bei Bürgermeisterwahl: Hunderte erhalten falsche Stimmzettel per Post

Wahlpanne erschüttert Bürgermeisterwahl in Bischberg – Wähler erhalten falsche Stimmzettel per Post

In Bischberg ist es zu einer Verwechslung bei der Bürgermeisterwahl gekommen, nachdem Hunderten von Bürgern fälschlicherweise die falschen Wahlunterlagen zugeschickt wurden. Statt der örtlichen Stimmzettel erhielten sie die Unterlagen für die Bürgermeisterwahl in Burgebrach. Die Behörden haben inzwischen Maßnahmen ergriffen, um den Fehler zu korrigieren und künftige Vorfälle zu verhindern.

Aufgefallen war der Irrtum, als Anwohner bemerkten, dass ihre Briefwahlunterlagen für Burgebrach und nicht für Bischberg bestimmt waren. Wie die Behörden mitteilten, betraf die Panne mehrere hundert Wähler – die Zahl der falsch versandten Pakete liege im "niedrigen dreistelligen Bereich". Die Verantwortlichen nahmen umgehend Kontakt zu den Betroffenen auf und informierten das Landratsamt Bamberg.

Die fälschlicherweise verschickten Burgebracher Stimmzettel werden nun vernichtet, um weitere Verwirrung zu vermeiden. Die betroffenen Bischberger Wähler können die richtigen Wahlunterlagen hingegen in der Verwaltung der Gemeinde abholen.

Um ähnliche Fehler künftig auszuschließen, kündigte der Gemeinderat neue Sicherheitsvorkehrungen an. Dazu gehören strengere Doppelprüfungen der Wählerlisten, verpflichtende Schulungen des Personals zur Datengenauigkeit sowie digitale Tools, mit denen die Stimmzettel vor dem Versand überprüft werden. Von der Panne betroffen war übrigens nur Bischberg – in Burgebrach gingen keine falschen Unterlagen aus Bischberg ein.

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Mittlerweile wurde der Fehler behoben, und die korrekten Stimmzettel liegen zur Abholung bereit. Mit den überarbeiteten Abläufen will Bischberg sicherstellen, dass künftige Wahlen reibungslos verlaufen. Die Bürger wurden aufgefordert, ihre Wahlunterlagen vor der Rücksendung genau zu prüfen.