04 April 2026, 14:06

Deggendorfer SC deklassiert Tölzer Löwen mit historischer 6:0-Pleite

Schwarzes und weißes Foto von Menschen, die Hockey auf einem Eisplatz spielen, mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Bergen im Hintergrund, mit Text unten.

Deggendorfer SC deklassiert Tölzer Löwen mit historischer 6:0-Pleite

Deggendorfer SC demontiert Tölzer Löwen mit einem deutlichen 6:0-Heimsieg

Die Partie offenbarten eklatante Schwächen in der Abwehr und im Angriff der Gäste, die mit der Schnelligkeit und Präzision ihrer Gegner kaum zurechtkamen. Trainer Axel Kammerer gab später zu, dass seine Mannschaft von Beginn an komplett überrollt wurde.

Für die Tölzer Löwen begann das Spiel denkbar schlecht: Torhüter Matthias Bittner kassierte früh mehrere Treffer, und seine unsichere Leistung setzte den Ton für einen schwierigen Abend. Der Deggendorfer SC nutzte jeden Fehler gnadenlos aus – Niklas Heinzinger, Curtis Leinweber und Marco Baßler trafen jeweils ins Schwarze.

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In der eigenen Zone kamen die Löwen kaum zur Ruhe: Sie verloren fast jedes Bully und fanden nicht zurück ins Spiel. Ihr Powerplay, ohnehin geschwächt durch die Verletzung des wichtigen Spielmachers André Hult, kam nie in Fahrt. Erst nach über 26 Minuten gelang der Aufbau – ohne echte Torchancen zu erzeugen.

Die Offensive des Deggendorfer SC lief dagegen wie am Schnürchen: Die Jackson-Zwillinge Dylan und Ty kombinierten effektiv und kreierten immer wieder Gefahrenmomente. Dylan Jackson erzielte selbst einen Treffer, Harrison Roy traf ebenfalls. Die Löwen, die in dieser Saison sonst mit einer starken Defensivbilanz (im Schnitt nur 2,45 Gegentore pro Spiel) glänzten, wirkten wie ein anderes Team – zu langsam und ohne Antwort auf Deggendorfers Tempo und Spielintelligenz.

Nach dem Schlusspfiff räumte Kammerer die Probleme seiner Mannschaft ein: Es habe an Tempo, Ideen und Mitteln gefehlt, um die Dominanz des Gegners zu brechen. Die 6:0-Niederlage unterstreicht die Schwierigkeiten der Löwen gegen schnellere, technisch versiertere Teams. Ohne Schlüsselspieler wie Hult brach das Powerplay zusammen, und die sonst so stabile Abwehr hatte keine Chance. Der Deggendorfer SC hingegen zeigte mit eiskalter Chancenverwertung und geschlossener Mannschaftsleistung, warum dieser Sieg so deutlich ausfiel.

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