06 March 2026, 08:02

Deutsche Skifahrer kämpfen in Garmisch um Top-10-Comeback nach enttäuschendem Super-G

Eine Schwarz-Weiß-Radierung eines schneebedeckten Gebirgszugs mit einem Fluss darin und dem Text 'Alpin Skiing in Switzerland' unten.

Deutsche Skifahrer kämpfen in Garmisch um Top-10-Comeback nach enttäuschendem Super-G

Super-G-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen ohne deutsche Top-10-Platzierung beendet

Der Super-G-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen ist ohne einen einzigen deutschen Athleten in den Top 10 zu Ende gegangen. Beim Rennen am 1. März 2026 sicherte sich Österreichs Marco Schwarz den Sieg, gefolgt von seinem Landsmann Daniel Hemetsberger und dem Kanadier James Crawford. Unterdessen richtet sich der Fokus des deutschen Teams nun auf das bevorstehende Abfahrtsrennen auf derselben Kandahar-Strecke.

Das diesjährige Abfahrtswochenende markiert die Rückkehr des Weltcups nach Garmisch-Partenkirchen nach einer fünfjährigen Pause. Die deutschen Skifahrer brennen darauf, auf heimischem Schnee zu glänzen – doch der Ruf der Strecke als extrem anspruchsvoll und unberechenbar erhöht den Druck.

Die Kandahar-Abfahrt ist für ihre gnadenlosen Herausforderungen bekannt. Die Fahrer erwarten einen brutalen Steilstart, eine hochtechnische Hochgeschwindigkeitssektion und eine vereiste Passage, die in den berüchtigten "Höllensprung" mündet. Der deutsche Starter Luis Vogt betont, dass die Schwierigkeit der Strecke oft unterschätzt werde. Hinzu kommt, dass Teile der Piste im Schatten liegen, was die Sicht erschweren und unebene Oberflächen schaffen kann.

Hohe Temperaturen haben bereits Probleme bei der Präparierung der Strecke verursacht – der Schnee ist buckelig und unberechenbar. Trotz dieser Hindernisse zeigt sich Simon Jocher begeistert vom Rennen vor heimischem Publikum. Er ist überzeugt, dass das Team seine Ortskenntnis als Vorteil nutzen kann.

Beim letzten Weltcup-Abfahrtsrennen in Garmisch-Partenkirchen 2021 war Dominik Schwaiger mit Platz 12 bester deutscher Athlet. Damals siegte Italiens Dominik Paris, während die Schweiz mit Beat Feuz und Österreich mit Matthias Mayer das Podium komplettierten. Seither hat das deutsche Team Aufzeichnungen des Rennens analysiert, um Schwächen zu identifizieren. Der letzte Sieg auf dieser Strecke datiert aus dem Jahr 2020, als Thomas Dresen triumphierte.

Die Abfahrt verspricht den Fahrern kaum Verschnaufpausen. Die Strecke erfordert permanente Konzentration, mit einer langen Gleitpassage, die keine Erholung zulässt. Nach Jahren der Abwesenheit hat die Rückkehr des Weltcups die Erwartungen hochgeschraubt – und das deutsche Team ist entschlossen, die aktuelle Top-10-Dürre zu beenden.

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Die deutschen Skifahrer gehen mit Heimvorteil in die Abfahrt, doch die Strecke stellt selbst die erfahrensten Rennläufer vor enorme Herausforderungen. Die Bedingungen bleiben aufgrund des warmen Wetters unberechenbar, und das steile, technisch anspruchsvolle Layout wird die Athleten an ihre Grenzen bringen. Ob das Team überzeugt, hängt davon ab, wie gut es sich den Besonderheiten der Kandahar anpassen kann.

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