Deutschlandticket bekommt 2027 festen Preisindex – Bund und Länder einig
Elias FrankeDeutschlandticket bekommt 2027 festen Preisindex – Bund und Länder einig
Bund und Länder arbeiten an einem langfristigen Preismodell für das Deutschlandticket. Bis zum Frühjahr 2027 soll ein fester Mechanismus vereinbart werden. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter zeigt sich optimistisch, dass bereits auf der kommenden Frühjahreskonferenz eine Lösung gefunden wird.
Die Finanzierung des Deutschlandtickets für das Jahr 2026 steht bereits fest. Nun geht es darum, einen Preisindex zu entwickeln, der Stabilität über dieses Jahr hinaus gewährleistet. Kommunale Spitzenverbände, Verkehrsunternehmen und weitere zentrale Akteure werden an der Ausgestaltung dieses Systems mitwirken.
Bei einem Treffen in Lindau am 26. März 2026 einigten sich alle 16 Bundesländer auf die Struktur des Index. Dieser berücksichtigt Personalkosten (55 Prozent), Energie (20 Prozent) sowie allgemeine Betriebskosten (25 Prozent). Eine zusätzliche Anpassung sieht die Einbeziehung der 1,5 Milliarden Euro vor, die Bund und Länder beisteuern – ab 2028 sollen zudem kostendämpfende Maßnahmen greifen.
Ziel des neuen Mechanismus ist es, Planbarkeit für die künftige Preisgestaltung des Tickets zu schaffen. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen Potenzial darin, das Angebot an arbeitgebergeförderten Jobtickets im Rahmen der Gesamtstrategie auszubauen.
Der vereinbarte Preisindex bildet ab 2027 die Grundlage für die Kosten des Deutschlandtickets. Das System soll den Finanzierungsbedarf ausbalancieren und gleichzeitig stabile Fahrpreise sichern. Weitere Details zur Umsetzung werden nach der Frühjahreskonferenz erwartet.






