15 March 2026, 10:02

DFB kontert Hoeneß' Schiedsrichter-Kritik nach umstrittenem Bayern-Spiel

Ein Schiedsrichter spricht mit zwei Fussballspielern auf einem Rasenfeld, einer hält einen Fussballball.

DFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - DFB kontert Hoeneß' Schiedsrichter-Kritik nach umstrittenem Bayern-Spiel

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß an der Schiedsrichterleistung beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen zurückgewiesen. Die am 14. März 2026 ausgetragene Partie war von umstrittenen Entscheidungen geprägt, die für Diskussionen sorgten – darunter rote Karten und aberkannte Tore.

Schiedsrichter Christian Dingert stand im Mittelpunkt des Spiels: Er zeigte Bayerns Nicolas Jackson die direkte Rote Karte und Leverkusens Luis Díaz nach einer zweiten Gelben vom Platz. Zudem annullierte er zwei Treffer der Münchner wegen Handspiels im Spielaufbau. Nach dem Spiel prüfte der DFB die Entscheidungen und bestätigte, dass die meisten korrekt oder vertretbar waren – mit Ausnahme von Díaz' zweiter Gelber, die Dingert später als Fehler einräumte.

DFB-Sprecher Alexander Feuerherdt verteidigte die Schiedsrichterleistungen und hinterfragte Hoeneß' harte Kritik. Er deutete an, dass die Vorwürfe möglicherweise daher rührten, dass die Entscheidungen überwiegend zu Bayerns Ungunsten ausfielen. Hoeneß hatte die Schiedsrichterleistung als die schlechteste bezeichnet, die er je in einem Bundesliga-Spiel erlebt habe.

Die Haltung des DFB lässt Bayerns Beschwerden weitgehend unbeantwortet. Zwar wurde ein Fehler eingeräumt, doch die Mehrheit von Dingerts Entscheidungen blieb bestehen. Die Debatte um die Schiedsrichterstandards wird die Liga damit auch in den kommenden Spielwochen begleiten.

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