02 February 2026, 00:03

DFB reformiert Aufsichtsrat: Neue Mitglieder und digitale Partnerschaften im Fokus

Ein Abzeichen mit der Nummer 85, das die bayerische Fußballmannschaft repräsentiert, mit deutschem Text unten.

DFB reformiert Aufsichtsrat: Neue Mitglieder und digitale Partnerschaften im Fokus

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat neue Berufungen in den Aufsichtsrat seiner kommerziellen Tochtergesellschaft, der DFB GmbH & Co. KG, bekannt gegeben. Manfred Schnieders und Steffen Schneekloth werden dem Gremium beitreten, während Alexander Wehrle eine dritte Amtszeit als Vorsitzender sichert. Die Veränderungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Verband seine digitalen und kommerziellen Aktivitäten weiter ausbaut.

Die DFB GmbH & Co. KG wurde im Januar 2022 gegründet, um die kommerziellen und digitalen Geschäfte des DFB zu bündeln. Die Tochtergesellschaft steuert mittlerweile fünf zentrale Geschäftsbereiche, darunter IT- und digitale Dienstleistungen, nach einer Umstrukturierung der ehemaligen DFB GmbH. Unter der Führung von Dr. Holger Blask hat das Unternehmen organisatorische Stabilität bewahrt, wobei Alexander Wehrle seit 2022 als Vorsitzender des Aufsichtsrats amtiert.

Wehrles erneute Berufung für eine weitere zweijährige Amtszeit folgt auf seine vorherigen Amtszeiten 2022 und 2024. Seine fortgesetzte Rolle unterstreicht den Fokus des DFB auf eine stabile Führung. Gleichzeitig begrüßt der Aufsichtsrat zwei neue Mitglieder: Manfred Schnieders, der vom DFB-Präsidium nominiert wurde, sowie Steffen Schneekloth, der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgeschlagen wurde. Christoph Kern, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands, stößt zudem als Vertreter der Landes- und Regionalverbände dazu.

Das Wachstum der Tochtergesellschaft im digitalen Bereich zeigt sich in jüngsten Partnerschaften. 2024 schloss der DFB eine langfristige Vereinbarung mit der Krypto-Börse Bitvavo, die bis 2030 läuft. Diese Kooperation markiert die erste Krypto-Partnerschaft für die deutschen Nationalmannschaften und den DFB-Pokal und signalisiert einen Innovationsschub im Fußball.

Mit Wehrles verlängertem Vorsitz und dem Eintritt von Schnieders und Schneekloth stärkt der Aufsichtsrat nun seine Kontrolle über die DFB GmbH & Co. KG. Der Fokus der Tochtergesellschaft auf digitale Expansion – etwa durch die Partnerschaft mit Bitvavo – spiegelt ihre Strategie wider, die kommerzielle Landschaft des Fußballs zu modernisieren. Die Personalentscheidungen und laufenden Projekte zielen darauf ab, die langfristige Stabilität des Verbandes zu sichern.