Drogenfund im Reisebus: 210 Gramm Marihuana und Kokain auf der A3 beschlagnahmt
Philipp KochDrogenfund im Reisebus: 210 Gramm Marihuana und Kokain auf der A3 beschlagnahmt
Zollbeamte haben auf einem Bus, der von Amsterdam nach Wien unterwegs war, eine große Menge Drogen sichergestellt. Die Beschlagnahmung erfolgte auf der Autobahn A3 in der Nähe von Straubing-Bogen, wo die Behörden in einem Gepäckstück eines Fahrgasts Marihuana, Kokain und Ecstasy entdeckten.
Der Verdächtige, ein nigerianischer Staatsbürger, muss sich nun wegen schwerer Verstöße gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Der Vorfall begann, als Beamte der Verkehrswegekontrollstelle Furth im Wald den Bus während der Fahrt anhielten. Im Gepäckraum fanden sie einen Koffer mit etwa 210 Gramm Marihuana, drei Paketen Kokain mit einem Gesamtgewicht von 132,8 Gramm, einer Digitalwaage und Plastiktüten. Der Fahrgast leugnete, Besitzer des Gepäcks zu sein, wurde jedoch mit zwei Ecstasy-Tabletten bei sich aufgefunden.
Die Behörden nahmen den Mann vorläufig fest und beschlagnahmten alle Drogen sowie die damit zusammenhängenden Gegenstände. Später wurde ein Haftbefehl wegen dringenden Verdachts des unerlaubten Einfuhrens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge – in Verbindung mit Drogenhandel – erlassen. Mittlerweile wurden Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz eingeleitet.
Die Zollfahndungsstelle München hat die Ermittlungen übernommen. Die Taten werden nach dem Betäubungsmittelgesetz mit einer Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren geahndet. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen unter der Leitung der Zollfahndungsstelle München dauern an. Bei den beschlagnahmten Drogen handelte es sich um Marihuana, Kokain und Ecstasy, die auf direkter Route von Amsterdam nach Wien transportiert wurden. Im Falle einer Verurteilung droht dem Beschuldigten eine zwingend vorgesehene Haftstrafe.