31 March 2026, 14:02

Emma Sagasser: Wie eine 20-Jährige als Schiedsrichterin Männerfußball revolutioniert

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem saftig grünen Feld, einer hält einen Fußball.

Tochter und Vater gemeinsam als Schiedsrichter auf dem Platz - Emma Sagasser: Wie eine 20-Jährige als Schiedsrichterin Männerfußball revolutioniert

Emma Sagasser, eine 20-jährige Bayern, leitet seit ihrem bestandenen Schiedsrichter-Lehrgang im Jahr 2020 Fußballspiele. Bereits rund 100 Partien hat sie gepfiffen – oft an der Seite ihres Vaters Rainer. Ihr gemeinsames Wirken auf dem Platz basiert auf gegenseitigem Respekt und einer gleichberechtigten Zusammenarbeit.

Emma stammt aus einer fußballbegeisterten Familie: Sowohl sie als auch ihr Vater sind lizenzierte Schiedsrichter und stehen häufig gemeinsam im Einsatz. Obwohl sie eine von nur 435 weiblichen Unparteiischen im Bayerischen Fußball-Verband (BFV) ist – gegenüber 10.830 männlichen Kollegen –, hat sie bei der Leitung von Männerpartien noch nie Probleme erlebt.

Beim jüngsten Spiel zwischen dem 1. FC Baiersdorf und dem 1. FC Kronach zeigte sie Konsequenz und verteilte vier Gelbe Karten. Diese Entscheidung unterstrich ihr selbstbewusstes Auftreten bei der Regelauslegung, unabhängig von den beteiligten Mannschaften. Wolfgang Krauß, Vorsitzender des 1. FC Baiersdorf, betonte im Nachhinein, wie unverzichtbar Schiedsrichter für den Fußball sind – als Garanten für Fairplay und sportliche Integrität.

Der BFV bildet jährlich über 1.000 neue Schiedsrichter aus und sichert so den Nachwuchs. Emma jedoch hat sich höhere Ziele gesteckt: Langfristig strebt sie an, in der Frauen-Bundesliga zu pfeifen – ein Vorhaben, das ihre Leidenschaft für den Schiedsrichterberuf widerspiegelt.

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Ihre Erfahrung beweist, dass Frauen auch im Männerfußball erfolgreich als Schiedsrichterinnen agieren können. Mit wachsendem Renommee und unterstützt durch die Ausbildungsprogramme des BFV bricht sie weiterhin Barrieren im Sport ab. Ihr Werdegang unterstreicht zugleich, wie wichtig es ist, mehr Frauen für den Schiedsrichterberuf auf allen Ebenen zu begeistern.

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