EVF Fürstenfeldbruck bleibt trotz schwacher Saison in der Eishockey-Bundesliga
Elias FrankeEVF Fürstenfeldbruck bleibt trotz schwacher Saison in der Eishockey-Bundesliga
EVF Fürstenfeldbruck beendet eine weitere Saison in der Bundesliga
Der EVF Fürstenfeldbruck hat eine weitere Spielzeit in der Bundesliga, der dritthöchsten deutschen Eishockeyliga, hinter sich. Die Mannschaft verfehlte ihre Ziele deutlich, verpasste die Playoffs und landete am Tabellenende. Trotz des enttäuschenden Abschneidens zog Cheftrainer Philipp Steidle eine insgesamt positive Bilanz der Leistungen seines Teams unter schwierigen Bedingungen.
Die Saison war von Anfang an eine Herausforderung. Verletzungen und Krankheiten hielten Schlüsselspieler über lange Phasen vom Eis fern, sodass die Mannschaft sich immer wieder neu aufstellen musste. Steidle betonte, dass das Team trotz dieser Rückschläge einen klareren Spielstil entwickelte und einen starken Zusammenhalt bewahrte.
In der Liga selbst entging der EVF Fürstenfeldbruck dem Abstieg – nicht aufgrund sportlicher Ergebnisse, sondern weil der VER Selb 1b seine Mannschaft zurückzog. Diese Regelung sicherte dem Verein den Verbleib in der Bundesliga für eine weitere Saison. Die Liga selbst ist seit fünf Jahren stabil: Jährlich kämpfen 14 Teams um den Einzug ins Viertelfinale, für das sich die besten acht qualifizieren.
Steidle lobte die Widerstandsfähigkeit seiner Spieler und hob ihre Entschlossenheit und den Teamgeist während der gesamten Saison hervor. Noch ist jedoch unklar, ob er auch in der nächsten Spielzeit als Trainer bleiben wird – eine Entscheidung der Vereinsführung steht noch aus.
Nun bereitet sich das Team auf die Saison 2026/27 vor, mit dem sicheren Platz in der Bundesliga. Während die Zukunft Steidles noch offen ist, liegt der Fokus darauf, die Schwächen dieser Spielzeit zu beheben.