Extreme Bergtour zum Daniel-Gipfel: Von Sonnenblicken bis zum Wettersturz
Finn HerrmannExtreme Bergtour zum Daniel-Gipfel: Von Sonnenblicken bis zum Wettersturz
Eine Gruppe Wanderer brach an einem frühen Sonntagmorgen in Lermoos zu einer anspruchsvollen Bergtour auf. Die Tour war ursprünglich für Samstag geplant gewesen, musste jedoch wegen schlechter Wettervorhersagen verschoben werden. Ihre Route führte sie durch steiles Gelände und wechselnde Bedingungen, bevor sie den Gipfel des Daniel erreichte.
Die Wanderer begannen ihren Aufstieg im Dunkeln und steuerten zunächst die Tuftlalm an. Von dort aus wurde der Pfad immer steiler, während sie sich über die gewundenen Serpentinen zur Ups-Spitze vorarbeiteten. Tiefe Wolken hingen bis zur Grünen Ups, wo sich kurz die Sonne durchkämpfte und für einen Moment klaren Himmel bescherte.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter über einen teilweise exponierten Grat in Richtung Daniel-Gipfel. Der letzte Anstieg gestaltete sich besonders fordernd und verlangte den Wanderern zusätzliche Kraft ab, bevor sie den Gipfel erreichten. Oben angekommen, wurden sie mit dem Blick auf das Gipfelkreuz und die ferne, schneebedeckte Spitze der Zugspitze belohnt – mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands.
Während sie sich zu einem Picknick niederließen, verschlechterte sich das Wetter plötzlich. Dunkle Wolken zogen auf, verkürzten ihren Aufenthalt auf dem Gipfel und zwangen sie, unter sich verschlechternden Bedingungen mit dem Abstieg zu beginnen.
Die Tour führte durch unwegsames Gelände – von steilen Anstiegen bis zu exponierten Graten –, bevor ein Wetterumschwung den Gipfelaufenthalt vorzeitig beendete. Trotz der wechselhaften Bedingungen meisterten die Wanderer ihre Route und erlebten dabei sowohl klare Himmel als auch plötzliche Unwetter.






