13 March 2026, 04:01

Faber-Castell streicht über 130 Jobs – kurz vor Weihnachten kommt der Schock

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund trägt die Aufschrift "Kindera(r)beit ist eine nationale Geißel - Sollen wir der Industrie die Nation überlassen", zeigt eine vielseitige Gruppe von Menschen, die gemeinsam stehen.

Faber-Castell streicht über 130 Jobs – kurz vor Weihnachten kommt der Schock

Faber-Castell kündigt Abbau von über 130 Arbeitsplätzen in Deutschland an

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Der Stifthersteller Faber-Castell plant, mehr als 130 Stellen in seinen deutschen Standorten abzubauen. Betroffen sind rund 109 Arbeitsplätze am traditionellen Stammsitz in Stein sowie 22 in Geroldgrün. Die Ankündigung der Entlassungen sorgt besonders wegen des Zeitpunkts kurz vor der Adventszeit für Besorgnis.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Stein etwa 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Geroldgrün sind es rund 220. Die Stellenstreichungen treffen vor allem Abteilungen, die holzgefasste Kosmetikstifte, Schreib- und Zeichenutensilien sowie Teile der Verwaltung produzieren. Die Herstellung von Fasermalern und Markern in Geroldgrün wird komplett eingestellt.

Das Ausmaß der Kürzungen hat viele Beschäftigte überrascht, obwohl sie die Auswirkungen der Digitalisierung und veränderter Konsumgewohnheiten seit Jahren spüren. Zwar bleibt der Werksverkauf am historischen Stammsitz in Stein geöffnet, doch die umfassenden Einschnitte lösen in der Region Unruhe aus. Bisher sind keine weiteren deutschen Standorte von den Plänen betroffen, allerdings soll der Standort Engelhartszell in Oberösterreich 2026 schließen – dort sind 41 Arbeitsplätze gefährdet.

Formelle Gespräche zwischen Gewerkschaft, Betriebsräten und Unternehmensführung stehen noch aus. Die Ankündigung kurz vor der Weihnachtszeit stößt bei Beschäftigten und lokalen Vertretern auf Kritik.

Durch die geplanten Entlassungen verringert sich die Belegschaft von Faber-Castell um mehr als 130 Stellen. Verhandlungen mit Gewerkschaften und Betriebsräten stehen noch aus, viele Details sind daher noch ungeklärt. Die Entscheidung des Unternehmens hat bereits Verunsicherung unter den Mitarbeitenden und in der Region ausgelöst.

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