Familie mit Kind und Hund bei minus zwölf Grad auf dem Breitenberg gerettet
Lara BauerFamilie vom Breitenberg bei eisigen Temperaturen gerettet - Familie mit Kind und Hund bei minus zwölf Grad auf dem Breitenberg gerettet
Eine dreiköpfige Familie mit einem kleinen Kind und ihrem Hund geriet auf dem Breitenberg in Pfronten in Not, nachdem sie die letzte Bergbahn verpasst hatte. Bei sinkenden Temperaturen bis minus zwölf Grad Celsius wurde die Lage zunehmend kritisch, da die Gefahr einer Unterkühlung drohte.
Die Bergwacht Pfronten leitete umgehend eine Rettungsaktion ein, um die Gestrandeten zu erreichen. Drei Rettungskräfte, unterstützt von Mitarbeitern der Bergbahn, setzten eine Gondel, eine Pistenraupe und ein Geländefahrzeug ein, um die Operation zu beschleunigen.
Als die Retter eintrafen, zeigten alle vier – die beiden Erwachsenen, das Kind und der Hund – bereits erste Anzeichen von Unterkühlung. Trotz der extremen Bedingungen gelang es dem Team, sie unverletzt ins Tal zu bringen. Die Familie muss nun mit Kosten für den Einsatz rechnen, die sowohl die Bergwacht als auch den Dienst der Bergbahn umfassen.
Die Aktion unterstrich die schnelle Reaktion der örtlichen Rettungskräfte unter extremen Kältebedingungen. Alle vier wurden sicher geborgen, doch die finanziellen Folgen des Einsatzes trägt die Familie. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den genauen Kosten oder dem Zustand der Familie nach der Rettung bekannt gegeben.