FC Bayern: Hoeneß attackiert Eberl – doch der bleibt trotz Kritik
Beim FC Bayern München sind Spannungen aufgetreten, nachdem Uli Hoeneß den Sportdirektor Max Eberl öffentlich kritisiert hat. Trotz der Reibereien gibt es Berichte, wonach Eberl nicht vorhat, zurückzutreten. Der Streit entsteht zu einem Zeitpunkt, an dem Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sich aus den Vereinsentscheidungen zurückziehen wollen – allerdings erst, wenn sie überzeugt sind, dass die richtige Führung an Bord ist.
Hoeneß nahm insbesondere Eberls Transferpolitik ins Visier und forderte ihn auf, Abschlüsse früher im Transferfenster zu tätigen. Zudem warf er dem Sportdirektor vor, im Umgang mit Kollegen zu empfindlich zu reagieren. Gleichzeitig räumte er ein, dass Eberls Arbeit während der jüngsten Sommertransferperiode zufriedenstellend gewesen sei.
Die Kritik kommt vor dem Hintergrund einer langjährigen, aber mitunter angespannten Beziehung zwischen Hoeneß und Rummenigge. Zwar gab es zwischen den beiden in der Vergangenheit immer wieder Konflikte, doch ihre Zusammenarbeit blieb stets produktiv. Nun scheint es, als wollten beide ihr Engagement reduzieren, sobald sie das Gefühl haben, dass die Strukturen im Verein stabil sind.
Gerüchte, Eberl könnte beim FC Bayern entlassen werden, halten sich hartnäckig. Doch Insider versichern, dass er nicht vorhat, den Verein zu verlassen. Hoeneß regte zudem an, Eberl solle die Aufgaben seines Amtes gleichmäßiger im Team verteilen.
Die Auseinandersetzung unterstreicht die anhaltenden Umbrüche in der Führungsetage des FC Bayern. Der schrittweise Rückzug von Hoeneß und Rummenigge aus dem operativen Geschäft wird davon abhängen, wie sehr sie dem aktuellen Führungsteam vertrauen. Vorerst bleibt Eberl trotz öffentlicher Kritik und interner Diskussionen im Amt.






