17 February 2026, 22:02

FC Bayern München zahlt 70.000 Euro Strafe wegen Pyro-Vorfällen bei Auswärtsspielen

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit Text "Bayern München vs Bayern München Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

FC Bayern München zahlt 70.000 Euro Strafe wegen Pyro-Vorfällen bei Auswärtsspielen

FC Bayern München muss 70.000 Euro Strafe zahlen, nachdem Fans bei zwei Auswärtsspielen Pyrotechnik gezündet haben. Die Vorfälle ereigneten sich während der Partien bei 1. FC Heidenheim und Borussia Mönchengladbach. Beide Strafen sind nun rechtskräftig.

Beim ersten Zwischenfall im Spiel gegen Heidenheim zündeten Anhänger mindestens 15 pyrotechnische Gegenstände, woraufhin eine Geldstrafe von 18.750 Euro verhängt wurde. Bis zu 6.250 Euro davon können in Sicherheitsmaßnahmen oder Programme zur Gewaltprävention fließen.

Deutlich schwerwiegender war der Verstoß in Mönchengladbach, wo Fans etwa 50 Leuchtfackeln abbrannten. Dies führte zu einer Strafe von 50.000 Euro, von der 16.500 Euro für Maßnahmen gegen Gewalt eingesetzt werden können.

Die Sanktionen fallen in eine Phase, in der die Bundesliga die Kontrollen gegen Pyrotechnik verschärft. In den vergangenen Jahren wurden Stadionverbote auf bis zu drei Jahre bei Verstößen ausgeweitet. Zudem sollen bis 2025 LED-Flutlicht und KI-gestützte Überwachung verpflichtend eingeführt werden. Diese Schritte folgen auf spektakuläre Vorfälle, darunter das Revierderby 2023 zwischen Dortmund und Schalke, bei dem 24 Polizisten durch Pyrotechnik verletzt wurden.

Der FC Bayern muss die vollständigen 70.000 Euro begleichen, wobei Teile der Summe in Sicherheitsverbesserungen investiert werden können. Rechtliche Konsequenzen über die Strafen hinaus drohen dem Verein nicht, doch die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten. Ligaweit werden die Gegenmaßnahmen weiterhin an die wiederkehrenden Verstöße angepasst.