07 February 2026, 12:02

FC Bayern setzt auf Upamecano statt auf Stürmer Vušković

Eine Gruppe von Fußballspielern in Helmen und Handschuhen steht auf dem Feld aufgereiht.

Eberl beantwortet Vuskovic-Frage mit 'endspurt' bezüglich Upamecano - FC Bayern setzt auf Upamecano statt auf Stürmer Vušković

FC Bayern verzichtet auf Luka Vušković – Priorität hat Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano

Trotz der starken Leistungen des Stürmers in der 2. Bundesliga hat sich der FC Bayern gegen eine Verpflichtung von Luka Vušković entschieden. Stattdessen konzentriert sich der Verein darauf, die Vertragsverlängerung mit Verteidiger Dayot Upamecano unter Dach und Fach zu bringen. Sportdirektor Max Eberl bestätigte, dass die langfristige Bindung Upamecanos absolute Priorität habe.

Vušković hatte sich während einer Leihe beim Hamburger SV im Jahr 2022 einen Namen gemacht und entwickelte sich schnell zu einem Schlüsselspieler im Angriff. In der Saison 2023/24 erzielte er in 28 Partien zwölf Tore und steuerte fünf Vorlagen bei. Seine Leistungen waren entscheidend für HSVs Aufstiegsambitionen, bis eine Verletzung seine Saison vorzeitig beendete.

Beim FC Bayern ist die Defensive jedoch bereits gut besetzt. Mit Jonathan Tah, Min-jae Kim und Upamecano verfügt der Klub über ein starkes Grundgerüst, während Josip Stanišić und Hiroki Itō zusätzliche Optionen bieten. Angesichts der finanziellen Disziplin setzt der Verein auf Qualität statt auf Quantität.

Eberl betonte, dass die Vertragsverlängerung mit Upamecano Vorrang vor möglichen Neuzugängen habe. Die Verhandlungen befinden sich in der Schlussphase, eine offizielle Bekanntgabe steht unmittelbar bevor. Die Entscheidung unterstreicht Bayerns Strategie, zwischen Kaderplanung und wirtschaftlicher Verantwortung abzuwägen.

Vuškovićs Talent bleibt zwar unbestritten, doch die defensiven Alternativen und die finanzielle Planung des Vereins lassen kaum Spielraum für einen weiteren Transfer. Der Fokus liegt zunächst darauf, Upamecano langfristig an den Klub zu binden. Erst danach werden weitere Personalentscheidungen folgen.