FDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grüne Freiflächen statt Beton
Philipp KochFDP Bremen lehnt Bebauung der Galopprennbahn ab – fordert grüne Freiflächen statt Beton
Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Parteivertreter argumentieren, dass das 30 Hektar große Gelände stattdessen zu einer grünen Fläche für Sport, Freizeit und Kultur umgestaltet werden solle. Ihre Position knüpft an ein Referendum aus dem Jahr 2019 an, in dem sich die Bürger gegen Wohnungsbau auf demselben Areal ausgesprochen hatten.
Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bremer Landtag, kritisierte den Vorschlag des Senats als widersprüchlich. Er verwies auf die eigenen Klimaanpassungs- und Hitzeschutzziele der Regierung und fragte, warum Neubauvorhaben hier Vorrang erhalten sollten. Humpich betonte, dass die derzeitige Vernachlässigung des Geländes keine Begründung für eine Bebauung darstelle.
Die Partei besteht darauf, dass das Areal eine große Chance für den Osten Bremens biete. Statt weiterer Betonflächen schlagen die Freien Demokraten eine zukunftsweisende Vision vor: ein lebendiges Zentrum mit Erholungsmöglichkeiten, Sportanlagen und kulturellen Räumen. Zudem wirft die FDP dem Senat vor, den klaren Willen der Bürger aus dem Referendum 2019 zu ignorieren, in dem sich diese gegen eine Bebauung ausgesprochen hatten.
Im Mittelpunkt des FDP-Widerstands steht der Erhalt von Freiflächen für die Allgemeinheit. Die Liberalen sind überzeugt, dass das Gelände den Anwohnern als grüne, multifunktionale Fläche besser dienen würde. Nun bleibt abzuwarten, ob der Senat angesichts dieser Bedenken seine Bebauungspläne überdenken wird.






