21 January 2026, 22:05

Flughafen München setzt auf Offshore-Windenergie von RWE für klimaneutrale Zukunft

Ein Airbus A320-200 der Germanwings auf der Rollbahn am Frankfurter Flughafen

Flughafen München setzt auf Offshore-Windenergie von RWE für klimaneutrale Zukunft

Der Flughafen München hat mit RWE einen langfristigen Vertrag abgeschlossen, um seinen Betrieb mit Offshore-Windenergie zu versorgen. Die am 19. Dezember 2025 unterzeichnete Vereinbarung sieht die Lieferung von 40 Gigawattstunden sauberem Strom pro Jahr vor. Damit macht der Flughafen einen bedeutenden Schritt in Richtung erneuerbare Energien.

Der Vertrag folgte einem wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren, bei dem sich RWE als ausgewählter Lieferant durchsetzte. Das Stromabnahmeabkommen (Power Purchase Agreement, PPA) läuft über zehn Jahre, wobei die Stromlieferung spätestens 2028 beginnen soll. Bis dahin wird RWE ab 2026 als Übergangslösung Energie aus einem bestehenden Windpark bereitstellen.

RWE betreibt derzeit fünf Offshore-Windparks in Deutschland: Arkona, Kaskasi, Amrumbank West, Nordsee One und Nordsee Ost. Zudem verwaltet das Unternehmen das kleinere Testprojekt Alpha Ventus. Der nächste große Ausbau, das Nordseecluster A, soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Der Deal sichert dem Flughafen München eine zuverlässige Versorgung mit Ökostrom und verringert so seine Abhängigkeit von konventioneller Energie. Obwohl der konkrete Windpark für diese Vereinbarung noch nicht benannt wurde, bieten RWE's bestehende und geplante Projekte mehrere Erfüllungsoptionen.

Die Partnerschaft zwischen RWE und dem Flughafen München ist auf ein Jahrzehnt angelegt, wobei die ersten Lieferungen von Offshore-Windstrom ab 2028 erfolgen sollen. Bis dahin bezieht der Flughafen ab 2026 Strom aus den bereits in Betrieb befindlichen Windparks von RWE. Diese Regelung unterstützt das Ziel des Flughafens, Emissionen zu reduzieren und den Anteil grüner Energie weiter auszubauen.