Führungswechsel und neue Finanzmittel beim Verband für ambulante Pflege
Philipp KochFührungswechsel und neue Finanzmittel beim Verband für ambulante Pflege
Verband für ambulante Pflege erlebt Wechsel in Führung und Finanzplanung
Der Verband für ambulante Pflege verzeichnete wichtige Veränderungen in seiner Führungsetage und Finanzplanung. Johanna Schmid trat aus gesundheitlichen Gründen als Schatzmeisterin zurück, während die Kirchliche Sozialstation Marktoberdorf neue Fördermittel sicherte und ihr Engagement in der Gemeinde ausbaute. Aktuelle Wahlen und Haushaltsentscheidungen werden die künftige Arbeit der Organisation prägen.
Johanna Schmid legte ihr Amt als Schatzmeisterin wegen einer Erkrankung nieder. Wolfgang Guggenmos, der die Position kommissarisch übernommen hatte, wurde offiziell zu ihrem Nachfolger gewählt. Rosemarie Klimm rückte als ihr Ersatz in den Vorstand nach.
Die finanzielle Unterstützung des Verbandes bleibt stabil. Für 2024 wurden der Kirchlichen Sozialstation Marktoberdorf 9.000 Euro an Zuschüssen bewilligt. Weitere 7.000 Euro aus Mitgliedsbeiträgen fließen in diesem Jahr an die Station. Die Mittel decken Kosten in Bereichen, in denen die Einnahmen aus Gebühren nicht ausreichen.
Die Kirchliche Sozialstation konnte ihre Arbeit kontinuierlich fortführen. 2023 versorgte sie durchgehend zwischen 240 und 260 Pflegebedürftige. Wirtschaftliche Stabilität erreichte sie durch erfolgreiche Gebührenverhandlungen mit den Kostenträgern.
Ein neuer Beirat wurde gewählt, dem Michael Diepolder, Jutta Jandl, Stadtpfarrer Oliver Rid, Karl Martin Schmidt, Helga Zötl und Dr. Georg Weinhart angehören. Sie werden die Organisation bei strategischen Entscheidungen unterstützen.
Im kommenden Jahr wird sich die Station mit zwei Ausstellungen an der Bayerischen Demenzwoche 2024 beteiligen. Damit unterstreicht sie ihr anhaltendes Engagement für gemeindeorientierte Gesundheitsinitiativen.
Mit neuer Führung und gesicherten Finanzmitteln ist die Kirchliche Sozialstation gut aufgestellt, um ihre Arbeit fortzusetzen. Die Zuschüsse helfen, die Pflegequalität zu halten, während die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen die Präsenz in der Gemeinschaft stärkt. Die Organisation bleibt auf Stabilität und den Ausbau ihrer Dienstleistungen fokussiert.






