07 February 2026, 06:03

Fürth-Poppenreuth bekommt neuen öffentlichen Defibrillator für mehr Sicherheit

Ein Defibrillator-Gebrauchs-Schild an einer Gebäudewand, umgeben von Stühlen, Tischen, Brettern, Lampen, Bäumen im Hintergrund und dem Boden unten.

Fürth-Poppenreuth bekommt neuen öffentlichen Defibrillator für mehr Sicherheit

Neuer öffentlicher Defibrillator in Fürth-Poppenreuth installiert – Gesamtzahl steigt auf 26

In Fürth-Poppenreuth ist ein neuer öffentlicher Defibrillator in Betrieb genommen worden, womit sich die Gesamtzahl in der Stadt auf 26 erhöht. Das Gerät an der Heinrich-Stranke-Straße ist ab sofort rund um die Uhr einsatzbereit und Teil der Initiative "Fürth schockt!" zur Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung in der Region.

Der Defibrillator wurde von der WKM Medizintechnik GmbH gespendet und von Roman Bartelt sowie Kersten Kunst unterstützt. Wie alle Geräte im Netzwerk wird er digital überwacht, um die ständige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Die neueste Installation ergänzt das wachsende System lebensrettender Ausrüstungen in der Gegend.

212 Defibrillatoren im Einsatz Stand 20. November 2024 sind im Rahmen des Projekts "Fürth schockt!" insgesamt 212 Defibrillatoren in der Stadt Fürth und dem umliegenden Landkreis registriert. Davon befinden sich 26 innerhalb der Stadtgrenzen, weitere 29 versorgen den Landkreis Fürth. Alle Geräte sind betriebsbereit und in das Netzwerk "Region der Lebensretter" eingebunden, das die Notfallkoordination übernimmt.

Die Initiative finanziert sich durch Spenden und Sponsoring, um das Netz weiter auszubauen und zu warten. Jede neue Installation erhöht die Chancen auf schnelle Hilfe bei Herznotfällen und bietet entscheidende Unterstützung, bis professionelle Rettungskräfte eintreffen.

Der Defibrillator an der Heinrich-Stranke-Straße ist nun 24 Stunden am Tag zugänglich. Seine Inbetriebnahme stärkt die notfallmedizinische Infrastruktur der Stadt und ermöglicht Anwohnern wie Besuchern einen schnelleren Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen. Das Projekt sucht weiterhin nach Fördermitteln, um weitere Geräte in der Region zu platzieren.