Fürther Jugend testet Demokratie bei U18-Wahl vor der Bundestagswahl 2025
Lara BauerFürther Jugend testet Demokratie bei U18-Wahl vor der Bundestagswahl 2025
Junge Fürther:innen probieren bei U18-Wahl die Demokratie aus – vor der echten Bundestagswahl
Vor der anstehenden Bundestagswahl in Fürth nehmen junge Einwohner:innen an einer Probewahl teil. Die U18-Wahl, die vom 20. bis 27. Februar läuft, gibt Minderjährigen die Möglichkeit, Demokratie hautnah zu erleben. Die Organisator:innen hoffen, dass das Projekt das politische Engagement der jüngeren Generation stärkt.
Verantwortet wird die Aktion vom Fürther Jugendrat e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring. Ihr Ziel: Sie setzen sich für eine Absenkung des Wahlalters ein und vermitteln gleichzeitig Jugendlichen Wissen über lokale Politik. Der Ablauf orientiert sich eng an der echten Bundestagswahl – inklusive eines umfangreichen Stimmzettels mit komplexen Wahlmöglichkeiten.
Die Abstimmung begann in nicht-öffentlichen Wahllokalen an Schulen und im Fürther Stadion. Am 27. Februar öffnen dann öffentliche Wahlstationen in Jugendzentren und Gemeinschaftseinrichtungen. Die Teilnehmer:innen können sich für eine Parteiliste entscheiden, ihre Stimmen auf verschiedene Kandidat:innen verteilen (Panachieren) oder einer Person mehrere Stimmen geben (Kumulieren).
Die U18-Wahl soll jungen Menschen zeigen, dass ihre Meinung zählt. Indem sie den Wahlvorgang unter realen Bedingungen üben, lernen sie, wie lokale Entscheidungen zustande kommen. Die Organisator:innen sehen darin einen wichtigen Schritt der politischen Bildung – eine Vorbereitung, bevor sie später selbst wahlberechtigt sind.
Die Probewahl endet am 27. Februar, die Ergebnisse werden kurz darauf erwartet. Die jungen Wähler:innen haben dann dasselbe System durchlaufen wie bei der echten Bundestagswahl in Fürth. Gleichzeitig unterstützt das Projekt Forderungen, das Wahlalter in zukünftigen Wahlen zu senken.






